OLDENBURG - Für Jacob Mathew, Präsident der Ausbildungshilfe Indien in Goa, ist es höchste Zeit, dass auch die Oldenburger das wundervolle Werk Rudolf Schwartz‘ kennenlernen: Daher hat er einen dicken Brief aus Goa an die Nordwest-Zeitung geschrieben. Inhalt: eine Dokumentation über die Aktivitäten des gemeinnützigen Vereins „Ausbildungshilfe Indien“, den Schwartz nach einem Indien-Urlaub 1991 gegründet hatte (die NWZ berichtete).

Seither sorgte Schwartz mit seinem Engagement dafür, dass tausende junger Menschen zur Schule gehen konnten und ausgebildet wurden. „Viele unserer ehemaligen Studenten sind heute gut situierte Mediziner, Ingenieure, Rechtsanwälte und Lehrer“, schreibt der 59-jährige Mathew, ein pensionierter Schulleiter, der gemeinsam mit seiner Frau an der Spitze dieser Hilfsorganisation in Goa steht. Derzeit besuchen 856 Studenten die Einrichtung, weitere 300 lernen handfeste Berufe, mit denen sie später oft genug ihre Familien ernähren können. Mädchen werden zu Hauswirtschafterinnen und Krankenschwestern ausgebildet. Zu jenen, die diese Einrichtung mit aufgebaut und ständig unterstützt hat, zählt auch die Oldenburger Agentur Frese&Wolff.

Die Ausbildungshilfe Indien kümmert sich auch um Waisen. Rudolf Schwartz, der im November 2007 vier Wochen und im Januar 2008 sechs Wochen in Goa verbrachte, berichtet auf Nachfrage der NWZ , dass gerade aktuell binnen weniger Wochen mehrere Kinder Waisen geworden seien. Es sei ihm jedoch gelungen, Paten für diese Jungen und Mädchen zu finden. Dass sein indischer Partner Jacob Mathew für ihn Werbung macht, hat ihn mehr als überrascht.

Mehr Infos unter

www.ausbildungshilfe-indien.de