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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Regionaler Arbeitsmarkt kühlt ab

01.02.2019

Oldenburg /Vechta /Emden Die Arbeitslosenzahl im Nordwesten hat zum Jahresanfang saisonal bedingt spürbar angezogen. Wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der regionalen Arbeitsagenturen hervorgeht, stieg im Oldenburger Land und in Ostfriesland die Zahl der Arbeitslosen im Januar gegenüber dem Vormonat um 5890 auf 49.889. Das waren aber immer noch 3571 weniger als vor einem Jahr.

Nach Einschätzung von Roland Dupák, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Emden-Leer, ist dieser Anstieg für Januar typisch und liegt im üblichen Rahmen. Laut Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, kommen mehrere Faktoren zusammen: „Arbeitsverträge laufen mit dem Jahresende aus, und die Menschen werden erstmals im Januar als Arbeitslose gezählt. In den Außenberufen, vor allem in den grünen Berufen, aber auch im Tourismus, werden über den Winter weniger Arbeitskräfte gebraucht.“ Auch hier habe es saisonbedingte Kündigungen gegeben.

Im Oldenburger Land waren nach Angaben der Arbeitsagenturen Oldenburg-Wilhelmshaven sowie Vechta im Januar insgesamt 32.319 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren 2976 mehr als im Dezember 2018, aber 2653 weniger als im Januar 2018.

In Ostfriesland stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar gegenüber dem Vormonat um 1914 auf 17 570, teilte die Arbeitsagentur Emden-Leer mit. Gegenüber dem Wert des Vorjahres gab es hingegen einen Rückgang um 918.

Grafik zum regionalen Arbeitsmarkt

Auch niedersachsenweit zogen die Arbeitslosenzahlen saisonbedingt an. Insgesamt waren zwischen Harz und Küste 233.740 Menschen arbeitslos gemeldet – 17.956 mehr als im Dezember, wie die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit bekannt gab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent.

Dennoch gelte der langfristige Trend als weiter gut. „Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften setzt sich auch im neuen Jahr auf einem sehr hohen Niveau fort“, sagte die Regionalchefin der Agentur, Bärbel Höltzen-Schoh. Im Jahresvergleich liege die Arbeitslosenquote sogar um 0,5 Prozent niedriger als im Januar 2018.

In die Arbeitslosenzahl gehen nicht Arbeitssuchende ein, die beispielsweise kurzfristig arbeitsunfähig sind oder die sich weiterqualifizieren. Rechnet man sie hinzu, erhält man die sogenannte Unterbeschäftigung, die im Januar 317.402 Niedersachsen betraf – insgesamt 5,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch diese Zahl stieg leicht an: Im Dezember hatte sie bei 305.173 Menschen gelegen.

Regional ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt erneut von großen Unterschieden geprägt. Während die Arbeitslosenquote im Emsland und der Grafschaft Bentheim bei 2,7 Prozent liegt, sind in der Stadt Wilhelmshaven 10,7 Prozent der Menschen ohne Arbeit gemeldet. Vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquoten von unter vier Prozent weisen in Niedersachsen zudem die Landkreise Osnabrück (3,1 Prozent), Oldenburg (3,4 Prozent) und Vechta (3,7 Prozent) auf.

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Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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