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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Regionaler Arbeitsmarkt wenig dynamisch

01.11.2019

Oldenburg /Vechta /Emden Die Arbeitslosigkeit im Nordwesten ist im Oktober noch einmal zurückgegangen. Insgesamt waren im Oldenburger Land und Ostfriesland 42 272 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der regionalen Arbeitsagenturen hervorgeht. Das waren 618 weniger als im September und 541 weniger als vor einem Jahr.

„Die Zahl der Arbeitslosen hat sich in erster Linie unter den Jüngeren verringert, von denen viele eine Ausbildung oder ein Studium aufgenommen haben“, sagte Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. Allerdings habe der regionale Arbeitsmarkt im Oktober etwas schwächer gezeigt. „Saisonal typisch wäre ein deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit“, sagte er.

Leichter Rückgang

Im Oldenburger Land sank die Zahl der Arbeitslosen im Oktober um 563 gegenüber dem Vormonat, wie aus den Zahlen der Arbeitsagenturen Oldenburg-Wilhelmshaven sowie Vechta hervorgeht. Gegenüber Oktober 2018 ist dies ein Rückgang um 408.

In Ostfriesland verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum September minimal um 0,4 Prozent (55) auf 13 608, berichtete die Arbeitsagentur Emden-Leer. Gegenüber dem Vorjahr fiel die Zahl um 1,0 Prozent (133) geringer aus.

Entwicklung inDeutschland

In Deutschland neigen sich die Zeiten der Beschäftigungsrekorde dem Ende entgegen – der Wirtschaftsabschwung macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober weniger stark zurückgegangen als mit der Herbstbelebung üblich und blieb erstmals seit Jahren in etwa auf dem Vorjahresniveau. Dennoch rechnet die Bundesagentur für Arbeit binnen drei Monaten weiterhin mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Im Oktober waren bundesweit 2,204 Millionen Menschen ohne Job. Das waren 30 000 weniger als im September und nahezu genau so viele wie vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. „Diese Annäherung an die Vorjahreszahlen sehen wir seit geraumer Zeit“, sagte BA-Chef Detlef Scheele am Mittwoch in Nürnberg. Doch nun liegt die Arbeitslosenzahl erstmals seit Januar 2014 nicht mehr unter dem Vorjahreswert.

„Die anhaltende Herbstbelebung hat sich noch einmal positiv auf die Arbeitslosigkeit in Ostfriesland ausgewirkt“, meinte Roland Dupák, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Emden-Leer. Mit einem weiteren Rückgang sei vorerst allerdings nicht mehr zu rechnen, zumal das Saisongeschäft im Tourismus nach Ende der Herbstferien weitgehend abgeschlossen sei.

Auffällig ist die zunehmend verhaltener werdende Personalnachfrage. „Die heimischen Betriebe meldeten im Oktober rund 25 Prozent weniger Stellen als im Vorjahr“, sagte etwa Tina Heliosch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Vechta, mit Blick auf das Oldenburger Münsterland. Hier machen sich erste Auswirkungen der schwächeren Konjunktur bemerkbar.

Auch niedersachsenweit würden immer weniger Stellen neu gemeldet, berichtete Bärbel Höltzen-Schoh von der Bundesagentur für Arbeit in Hannover. Vor allem in der Zeitarbeit und im verarbeitenden Gewerbe gebe es Rückgänge.

Dennoch war auch landesweit die Arbeitslosigkeit im Oktober nochmals rückläufig. Insgesamt waren in Niedersachsen 210 144 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 1,3 Prozent weniger als im September. Die Arbeitslosenquote erreichte einen Tiefpunkt von 4,8 Prozent, im September lag der Wert knapp darüber bei 4,9 Prozent.

Grafik zur Region

Regionale Unterschiede

Regional entwickelte sich die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen unterschiedlich. Am günstigsten war die Veränderung im Landkreis Friesland: Dort sank die Zahl der Arbeitslosen um 13,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der größte Zuwachs lag demgegenüber in Lüchow-Dannenberg mit 5,1 Prozent.

Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnet unverändert das Emsland mit 2,3 Prozent, gefolgt von der Grafschaft Bentheim (2,4) und den Landkreisen Osnabrück (2,8) und Oldenburg (2,9).

Der höchste Wert wurde – trotz einer leichten Verbesserung – abermals in Wilhelmshaven mit 10,0 Prozent registriert.

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