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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Arbeitslosenzahl dürfte in Region weiter sinken

23.01.2019

Oldenburg /Vechta Positiver Rückblick, positiver Ausblick: Die Arbeitslosigkeit im Oldenburger Land ist 2018 weiter zurückgegangen und dürfte auch im laufenden Jahr weiter sinken. „Der Motor läuft rund“, sagte Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, am Dienstag.

Nach seinen Angaben waren 2018 im Bereich der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven (Städte Oldenburg, Delmenhorst und Wilhelmshaven, sowie Kreise Friesland, Wesermarsch, Oldenburg und Ammerland) im Jahresschnitt 24 259 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 2103 (8,0 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote fiel im Jahresschnitt auf 6,0 Prozent (Vorjahr: 6,6 Prozent). Auch die Zahl der Unterbeschäftigten (also neben Arbeitslosen u.a. Personen in Qualifizierungsmaßnahmen) sank – um 4,4 Prozent auf 35 394.

Zugleich stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (zum Stichtag 30. Juni 2018) gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent auf 271 206. Die Zahl der bei der Arbeitsagentur und den Jobcentern gemeldeten offenen Stellen nahm um 2,3 Prozent auf 21 492 (davon 20 905 sozialversicherungspflichtig) zu.

„In den Wachstumsbranchen wie Gesundheit, Pflege und Bau war es nicht immer möglich, Personal mit den gewünschten Qualifikationen zu finden“, sagte Müller. Doch auch insgesamt mache sich der Fachkräftebedarf immer deutlicher bemerkbar.

Chancen bieten aus Sicht von Müller zwei neue Gesetze. So soll das Teilhabechancengesetz Menschen, die mindestens zwei Jahre arbeitslos waren, wieder in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bringen, wobei das Jobcenter einen Großteil des Arbeitsentgelts übernehme. Müller kündigte an, dass im Agenturbezirk auf diese Weise in diesem Jahr über 500 Personen einen Arbeitsplatz finden sollen.

Nachdem die Agentur 2018 die Weiterbildung von rund 4000 Beschäftigten finanziell unterstützt habe, soll diese Förderung 2019 weiter ausgebaut werden. Die Möglichkeit dazu bietet aus Sicht von Müller das Qualifizierungschancengesetz, durch das Unternehmen gefördert werden können, deren Beschäftigte von Strukturwandel, etwa Digitalisierung, betroffen sind, oder die eine Weiterbildung in Engpassberufen anstreben.

Auch für 2019 zeigte er sich optimistisch: „Die konjunkturelle Entwicklung hat bislang keine Auswirkung auf den Arbeitsmarkt gehabt.“ Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) habe prognostiziert, dass 2019 die Arbeitslosenzahl im Agenturbezirk um rund sechs Prozent sinken werde. Gleichzeitig dürfte die Beschäftigtenzahl um 1,7 Prozent zunehmen.

Weiter erfreulich ist auch die Entwicklung im Oldenburger Münsterland. Hier lag der durchschnittliche Bestand an Arbeitslosen 2018 bei 6814, teilte die Agentur für Arbeit Vechta mit. Das waren 936 bzw. 12,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote betrug im Schnitt 3,8 Prozent (2017: 4,4 Prozent).

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Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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