OLDENBURG - Gestern wurden die Mitarbeiter informiert. Die Standorte sollen weiter ausgebaut werden.
Von Christian Quapp
OLDENBURG - Schon seit einiger Zeit gab es Kooperationen und gemeinsame Projekte des Oldenburger Unternehmens Schöbel Technik & Service GmbH mit der ThyssenKrupp Industrieservice GmbH. Gestern gab es Neuigkeiten für die 1300 Schöbel-Mitarbeiter in Oldenburg, Bremen, Nordenham, München und Gelsenkirchen. Ihr Unternehmen gehört ab dem 1. Januar 2007 zu ThyssenKrupp.Die Höhe des Kaufpreises wollten die Beteiligten gestern nicht nennen, stellten aber eines klar: Die Angestellten müssen nicht um ihre Arbeitsplätze fürchten. Ganz im Gegenteil, wie Hermann Schmitz, Geschäftsführer bei Schöbel und Frank Bönning von Thyssen-Krupp betonten.
„Wir setzen auf Kontinuität und wollen die guten Kundenkontakte der Firma Schöbel weiter pflegen, dafür brauchen wir die Mitarbeiter“, so Bönning. ThyssenKrupp will mit der Übernahme seine Aktivitäten im Norddeutschen Raum ausbauen und weiter expandieren. „Dafür brauchen wir als Dienstleister gutes Personal“, so Bönning, der mehr Ausbildungsplätze im kaufmännischen und technischen Bereich in Aussicht stellte.
Bis zum 1. April wird die Firma mindestens unter dem Namen Schöbel weiter bestehen, bevor sie mit allen Standorten endgültig in der ThyssenKrupp Industrieservice GmbH aufgeht.
Firmengründer Herbert Schöbel ist sich sicher, mit dem Düsseldorfer Unternehmen den richtigen Käufer gefunden zu haben. „Wir passen zusammen und ergänzen uns hervorragend. Schöbel selbst will sich noch nicht sofort aus dem Unternehmen zurückziehen: „Ich stehe dem Unternehmen und vor allem den Mitarbeitern gerne noch beratend zur Verfügung.“
