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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Zwischen Gesundheitsarmband und vernetztem Auto

27.10.2017

Oldenburg Gesundheitsarmbänder, vernetzte Autos, die das Fahrverhalten analysieren oder intelligente Wohngebäude: Die Digitalisierung beschäftigt zunehmend auch die Versicherungswirtschaft. Beim 11. Oldenburger Versicherungstag, den der Verein zur Förderung der Versicherungs- und Finanzmathematik (vfvf) am Donnerstag an der Universität Oldenburg veranstaltete, diskutierten Experten über Herausforderungen und Chancen.

Kathrin Zieger von der E+S Rückversicherung zeigte in ihren Ausführungen zu Big Data (Verfügbarkeit großer Datenmengen) und Telematik im Kfz-Bereich auf, wie umfangreich das gesammelte Datenmaterial sein könne. Bei einem autonom fahrenden Fahrzeug fielen pro Stunde rund 4000 Gigabyte an Daten an. „Allein für die Erkennung einer auf der Fahrbahn liegenden Cola-Dose werden 1000 Bilder benötigt“, sagte sie.

Bei den von einigen Versicherungen angebotenen Telematik-Tarifen würden zwar „nur“ etwa Beschleunigung, Bremsverhalten und Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen. Dennoch liege für die Branche eine der Herausforderungen darin, eine Infrastruktur zu schaffen, die solche Datenmengen erheben, übermitteln, speichern und analysieren könne, sagte Zieger. Zudem müssten die Versicherer dann attraktive Produkte entwickeln, die dem Kunden auch Anreize geben, solche Tarife zu nutzen.

Carl Philipp Hoppe von der Hannover Rück zeigte auf, dass sich „Big Data“ durch große Datenmengen, Datenvielfalt und Schnelligkeit auszeichne. „Mehr Daten führen zu besser informierten Entscheidungen“, sagte er. Das „Machine Learning“ (Maschinelles Lernen) sollte seiner Ansicht nach aber nie Mittel zum Zweck des Wegautomatisierens sein, sondern eher dazu dienen, die Mitarbeiter von Aufgaben zu entlasten und ihnen Freiräume geben, etwa für Kundenkontakte.

Dass Digitalisierung und Big Data auch große Veränderungen für die versicherungsmathematische Tarifierung darstellen, zeigte Prof. Dr. Marcus Christiansen von der Uni Oldenburg auf.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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