Oldenburg - Lob für EWE: Die Rating-Agentur Moody’s habe den Ausblick des bestehenden „Baa1“-Ratings von EWE von „stabil“ auf „positiv“ angehoben, teilte der Oldenburger Versorger mit. Anlass ist die Einigung mit dem strategischen Wachstumspartner Ardian. Die französische Fondsgesellschaft übernimmt 26,1 Prozent der Aktien. Zehn Prozent hatte die EWE gehalten. Der Verkauf spült Geld herein.

„Dies verbessert u.a. die Nettoverschuldung der EWE AG und veranlasst Moody’s, das Rating von EWE mit einem positiven Ausblick zu versehen“, hieß es. Wie hoch die EWE-Schulden aktuell sind, wurde nicht genannt. Ein Teil der EWE-Verbindlichkeiten steckt in zwei börsennotierten Anleihen über rund 464 Millionen Euro und 365 Millionen Euro. Diese Belastung wurde schon reduziert.

Moody’s habe auch den Fokus auf Energiewende, Know-how bei intelligenten Netzen, das teils regulierte Geschäft und der Veräußerung der türkischen Gesellschaften honoriert, hieß es bei EWE. Ein solides Rating sei wichtig, meinte Finanzvorstand Wolfgang Mücher. Es sichere „die breiten Handlungsspielräume für Wachstum“ auf neuen Feldern wie der Wasserstoffwirtschaft.