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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Geldautomaten und Online-Banking ab Freitag außer Betrieb

15.08.2017

Oldenburg Kein Bargeld aus dem Geldautomaten, kein Online-Banking, keine Beratung in den Filialen: „Rien ne va plus“, „Nichts geht mehr“, heißt es ab Freitagmittag zumindest vorübergehend bei zahlreichen Volksbanken und Raiffeisenbanken im Oldenburger Land.

„Nach zehn Monaten Vorbereitungszeit werden von Freitag, 18. August, bis Montag, 21. August, sieben Volksbanken und Raiffeisenbanken in der Region auf ein neues Banken-IT-System umgestellt“, erläuterten jetzt Thorsten Schwengels, Vorstand der Raiffeisenbank Oldenburg, und Stefan Terveer, Vorstand der Volksbank Westerstede, im Gespräch mit dieser Zeitung die Hintergründe. Betroffen seien 225.000 Kundenkonten bei folgenden Banken: Volksbank Oldenburg, Raiffeisenbank Rastede, Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd, Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham, Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen, Raiffeisenbank Oldenburg und Volksbank Westerstede.

Kunden dieser Institute müssen sich nach Angaben von Schwengels und Terveer am Umstellungswochenende auf Einschränkungen einstellen. So werde am Freitagmittag ein Großteil der Banken schließen. Rund 85 Geldautomaten sowie Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminals würden von Freitag, ab etwa 12 Uhr, bis voraussichtlich Samstagnachmittag außer Betrieb sein. Online-Banking und Zahlungsverkehrsprogramme der sieben Banken stehen den Kunden laut Schwengels und Terveer sogar erst ab Montag gegen 8 Uhr wieder zur Verfügung.

„Wir empfehlen unseren Kunden, sich vorzeitig mit genügend Bargeld zu versorgen“, sagt Terveer. Alternativ könnten Kunden auch an den Geldautomaten nicht betroffener Volks- und Raiffeisenbanken oder – gebührenpflichtig – an Automaten anderer Geldinstitute Bargeld abheben.

Wer eine Kreditkarte besitze, könne diese hingegen wie gewohnt einsetzen, so Schwengels. Auch das bargeldlose Bezahlen mit der „VR-BankCard“ etwa in Einzelhandelsgeschäften sollte normalerweise möglich sein. Eine Garantie, dass dies immer reibungslos funktioniere, könnten die betroffenen Banken aber nicht geben.

Hintergrund der Systemumstellung ist die Fusion der beiden Rechenzentralen der genossenschaftlichen Finanzgruppe zur Fiducia & Gad IT AG mit Sitz in Münster und Karlsruhe. Dabei übernehmen die 350 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Nord- und Westdeutschland das IT-System der 600 Genossenschaftsbanken im Süden.

„Für uns ist das auch eine Investition in die Zukunft“, sagt Schwengels. Ein einheitliches und zukunftsfähiges EDV-System helfe den Genossenschaftsbanken dabei, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die rund 580 Mitarbeiter bei den sieben betroffenen Banken in der Region seien an zahlreichen Schulungstagen in den vergangenen Monaten intensiv auf das neue System vorbereitet worden.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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