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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wie jeder ein Held werden kann

23.05.2019

Oldenburg In jedem steckt ein Held, davon ist Cristián Gálvez überzeugt. Bei seinem Vortrag in der Reihe „NWZ-Impulse“ nahm der Persönlichkeitstrainer und Wirtschaftspsychologe die rund 300 Besucher im Oldenburger Kulturzentrum PFL am Dienstagabend mit auf eine kurzweilige und unterhaltsame „Heldenreise“. Denn, so seine Erkenntnis, wenn man Mitarbeiter, Familie und andere Menschen für Veränderungen begeistern will, finden sich überraschende Antworten in den Heldengeschichten vergangener Tage und bekannten Hollywood-Filmen von „Star Wars“ über „Shrek“ bis zum „Club der toten Dichter“.

„Alle Heldengeschichten folgen der immer gleichen Struktur“, sagt Gálvez in Anlehnung an den bekannten US-Mythenforscher Joseph Campbell. Am Anfang dieser Geschichten, egal ob Odysseus oder „Spiderman“ Peter Parker, stehe immer jemand, der aus seiner gewohnten Welt ausbreche, der nicht darauf warte, dass sich die Welt um ihn herum verändert, sondern der selbst diese gestalte.

Der Held höre seinen Ruf, übertrete eine Schwelle, durchlaufe das „Land der Prüfungen“, wie Gálvez es nennt, bekomme den Schatz oder das Geschenk und kehre dann zurück in die gewohnte Welt, und mache diese zu einem besseren Ort, womit sich der Kreislauf schließe. „Denn Helden bringen ihr Geschenk zurück in die gewohnte Welt“, sagt Gálvez.

Dabei brauche es auf den verschiedenen Stufen unterschiedliche Fähigkeiten, sagt er. Herausragende Persönlichkeiten zeichneten sich durch die vier „K“ – Klarheit, Kompetenz, Kongruenz, also Stimmigkeit, und Konsistenz, also Verlässlichkeit – aus.

Das alles lasse sich auch auf den Alltag übertragen. Wie geht man mit einer neuen Situation, einer Herausforderung, einer Krankheit um? Dabei gebe es typische Fragen, mit denen man hadere, wie: Warum passiert mir das? Gálvez empfiehlt, neue Fragen zu stellen, etwa: Wie kann ich jedem Tag ein bisschen mehr Leben geben? „Die Qualität des Lebens wird bestimmt durch die Qualität der Fragen, die man sich stellt“, sagt er.

Und auch den „H-Faktor“, sprich Humor, sollte man nicht unterschätzen. „Sagen Sie einfach mal ,Ja und‘ statt ,Ja aber‘“ empfiehlt er. Und es könne auch nicht schaden, sich Unterstützung zu suchen. „Helden sind keine Einzelkämpfer“, sagt Gálvez.

Die nächsten Veranstaltungen in der Reihe „NWZ-Impulse“:

25. Juni: Dr. Dr. Cay von Fournier zum Thema „Verantwortung – Eine der stärksten Stärken“

27. August: Eva Ullmann zum Thema „Hurra ein Problem! – Humor als Kraftquelle im Alltag“

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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