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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wo diese Azubis überall Energiefresser in Betrieben finden

29.06.2019

Oldenburg Im fünften Stock der Oldenburgischen IHK sind in einem Konferenzraum alle Blicke auf die Power-Point-Präsentation gerichtet. Als letztes Team erklären gerade fünf Auszubildende des Kabelwerks Waskönig + Walter aus Ramsloh (Kreis Cloppenburg) ihr Projekt „Heizen, wenn’s drauf ankommt!“. Am Ende gibt es lauten Applaus. Die Jury zieht sich zurück.

Der Wettbewerb

Energie-Scouts ist ein Wettbewerb der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Zusammenarbeit mit der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“. Jurymitglieder sind unter anderen der Unternehmer Bernd Langer (Vorsitzender) und IHK-Geschäftsführer Björn Schaeper.

Gefördert haben das Projekt der Erfahrungs-Austauschkreis Umwelt der IHK und die EWE Vertrieb GmbH.

Doch worum geht es überhaupt? Insgesamt zehn Teams mit 31 Auszubildenden aus dem Oldenburger Land haben sich in diesem Jahr am mittlerweile dritten „Energie-Scouts“-Wettbewerb der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) beteiligt. Die IHK hatte sie mit dem Wettbewerb ermuntert, in ihren Betrieben nach Möglichkeiten zu suchen, Energie einzusparen.

Am Freitag kürte die Jury nun die fünf Azubis Felix Bednarek, Sebastian Flemming, Chris Kramer, Lukas Oltmann und Daniel Straub zum „1. Sieger“ – das Team des Kabelwerks Waskönig + Walter. Zweiter wurde das Team der Nordenhamer Zinkhütte GmbH (Wesermarsch) mit dem Thema: „Pumpenleistung effizienter nutzen“. Auf dem dritten Platz landete Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG – Seehafen Brake mit dem Projekt: „Sozialgebäude 2.0“.

Insgesamt seien mittlerweile mehr als 7000 „Energie-Scouts“ ausgebildet worden, so Unternehmer Bernd Langer, der Vorsitzender der Jury ist. „Bleibt an dem Thema dran“, fordert er alle Auszubildenden auf. „Es ist ein rundum schönes Projekt.“

Und wie hat sich das Siegerteam vorbereitet? Nach einem Treffen und Gedankenaustausch ging es für die Gruppe auf mehrere Betriebsrundgänge, erzählt Felix Bednarek, der eine Ausbildung als Industriekaufmann absolviert. So seien sie darauf gekommen, eine neue Heizmethode zu entwickeln, um Produkte energieeffizienter mit Folie zu verpacken. Durch die neue Methode könnte die benötigte Energie und die Laufzeit so stark reduziert werden, dass pro Jahr die Energie von 42 Vier-Personenhaushalten/Jahr eingespart werden könne, erklärte die Gruppe. Die Anschaffungen würden sich nach 2,06 Jahren amortisieren. „Unser Team war sehr durchmischt“, sagt er. Neben dem Industriekaufmann waren Maschinenanlagenführer, Industriemechaniker und ein Elektriker für Betriebstechnik dabei. „So haben wir auch Einblicke in andere Bereiche erhalten und konnten über den Tellerrand blicken.“

Überrascht, dass es so viel Einsparpotenzial gibt? „Ja, man geht ganz anders in den Betrieb“, sagt Bednarek. Auch Jannik Weers und Meik Ralle von der Nordenhamer Zinkhütte stimmen ihm zu: „Man sieht immer wieder Dinge, die man noch optimieren könnte.“ Schließlich würden die Azubis auch mit einem frischen, unverbrauchten Blick durch die Betriebe gehen. Dabei stoße das Projekt überall auf große Akzeptanz, erzählen Leah Beckedorf und Adrian Schmeyer von N-Ports in Brake: „Wir haben sehr viel Unterstützung von allen Mitarbeitern bekommen.“

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Ellen Kranz Redakteurin / Regionalredaktion
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