OLDENBURG - Fünf Schulen aus dem Nordwesten sind am Montag in Oldenburg mit einem Förderpreis für Ökonomie ausgezeichnet worden. Den ersten Preis teilten sich das Oldenburger Gymnasium Cäcilienschule und die Haupt- und Realschule Oldenburg-Osternburg. Sie erhielten jeweils 7500 Euro. Jeweils 1000 Euro gab es für das Gymnasium Antonianum in Vechta sowie die Haupt-und schulen Augustfehn-Apen und Großheide, die gemeinsam den zweiten Platz des Wettbewerbs belegten.

Ausgelobt hatte den Wettbewerb die Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten. Valentin Jug, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, erklärte, mit der Aktion solle das oft mangelhafte Wissen junger Leute über ökonomische Fragen verbessert werden.

Während der Feierstunde zur Preisverleihung unterstrich der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, die Bedeutung ökonomischer Fragen in der Schule: „Wirtschaft muss ein eigenständiges Schulfach an allen weiterführenden Schulen werden.“ Mit Wirtschaft als Pflichtfach an Haupt- und Realschulen sei Niedersachsen anderen Ländern einen großen Schritt voraus.

Verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung des Wettbewerbs war Prof. Dr. Hans Kaminski, Leiter des Oldenburger Instituts für Ökonomische Bildung. Kaminski äußerte sich anerkennend über die Anstrengungen der insgesamt 15 Schulen, die sich an dem Wettbewerb beteiligt haben.

Grußworte zur Preisverleihung sprachen Gerhard Lange aus dem niedersächsischen Kultusministerium und Rita Schilling, erste Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg.


Der Förderpreis „Ökonomie in Schulen soll künftig im jährlichen Wechsel mit dem Preis „Informatik in Schulen“ vergeben werden.