OLDENBURG - Ob buntstiftbestückter Mixer oder digital gesteuerter Roboter: Beim Zeichenmaschinen-Wettbewerb ist Fantasie gefragt. Der Wettbewerb ist Teil des Zeichenfestivals „ausgezeichnet“, das die Kunstschule Klex bereits zum zweiten Mal veranstaltet. „Wir hoffen, dass viele Oldenburger sich daran beteiligen“, sagt Deliane Rohlfs, die Geschäftsführerin der Kunstschule. Die Idee einen Zeichenmaschinen-Wettbewerb zu veranstalten, kam der Projektleiterin Anna Zosik durch das Thema des Festivals. Es lautet in diesem Jahr „Zeichnung zwischen Kunst und Wissenschaft" und ist Teil des Programms zur „Stadt der Wissenschaft“.

„Auch ein EKG oder ein Seismograph sind Zeichenmaschinen“, erklärt Anna Zosik. Sie rät allen, die Lust haben sich an dem Wettbewerb zu beteiligen, sich im eigenen Haushalt oder auf Flohmärkten umsehen. „Dann wird man Ideen bekommen.“

Wer Anregungen sucht kann sich aber auch auf der Homepage der Kunstschule informieren. Technische Einschränkungen gibt es keine. Ob digital, manuell oder mit Motorantrieb: alle Varianten sind möglich. Allerdings sind Größe und Gewicht (maximal 15 Kilo) vorgegeben.

Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 24. August. Die Preisverleihung für die besten drei Beiträge, die vom Publikum gewählt werden, erfolgt im Rahmen des Festivals ausgezeichnet, das vom 18. bis 25. August stattfindet. Dann werden die Ergebnisse im Lichthof der Fachhochschule ausgestellt und können dort auch unter Aufsicht ausprobiert werden. Die Preise stehen noch nicht fest.

„Mit dem Festival wollen wir dazu aufrufen, sich spielerisch mit Kunst zu befassen“, sagt Deliane Rohlfs. Gerade das Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft sei sehr spannend.


www.klex.de/ausgezeichnet

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