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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Ausbildung „1+2“ birgt Chancen

09.10.2019

Oldenburg Auch der Poco Einrichtungsmarkt in Oldenburg bewirbt sich um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ. Poco Oldenburg unter der Leitung von Bernard Petersen hat bereits seit einigen Jahren durch zahlreiche Projektbeteiligungen und interne Optimierungen das Image eines fortschrittlichen Ausbilders aufgebaut – die Ideen gelten auch in der Gruppe oft als Vorbild.

Bei PIA geht es allerdings nicht das große Ganze, sondern um jeweils ein konkretes Projekt. So sollen auch kleine Betriebe eine Chance haben.

Das konkrete PIA-Projekt bei Poco lautet: „Ausbildung 1+2“. Viele Unternehmen in der Region, die sich speziell auch um Migranten kümmern, haben auf so eine Modifizierung der klassischen Ausbildungsstruktur im dualen System gewartet.

Petersen beschreibt den Hintergrund so: „Wir sind gegenwärtig auch dabei, auch für Quereinsteiger aus schwierigen sozialen bzw. Bildungssituationen ein Ausbildungsprogramm aufzubauen. Dazu kommt ein gezieltes Engagement für die Ausbildung bzw. Umschulung von Mi-granten. In Kooperation mit den Berufsbildenden Schulen Wechloy in Oldenburg und dem Oldenburger Verein pro:connect haben wir deshalb das Projekt Ausbildung 1+2 initiiert. In Niedersachsen ist dieses Modellvorhaben einmalig, es wird vom Kultusministerium unterstützt.“

Petersen erläutert weiter: Die „2“ im Namen des Projekts stehe für zweijährige Ausbildungsberufe. Das heißt zunächst für Verkäufer/in und Fachlagerist/in. Die 1 stehe für eine Verlängerung der Ausbildungszeit um ein Jahr. Die längere Ausbildungszeit werde genutzt, um berufliche Ausbildung mit (fach-) sprachlicher Förderung zu kombinieren und außerdem ein umfassendes Betreuungsangebot anzubieten.

Hintergrund des Angebotes ist unter anderem, dass es zahlreichen Jugendlichen schwerfällt, sprachlich und speziell mit der Fachsprache im Betrieb zurechtzukommen. So gesehen könnte eine Ausweitung auf weitere Branchen und Berufe sinnvoll sein.

In Oldenburg hat Poco 63 Beschäftigte (davon 15 Auszubildende). Zehn Mitarbeiter verfügen über die Ausbilder-Eignung („ADA-Schein“).

Der Poco-Markt in Oldenburg zählt zu den wenigen Unternehmen aus der Region, die im Herbst 2018 erstmals mit dem Gütesiegel „Top-Ausbildung“ der Oldenburgischen IHK ausgezeichnet wurden. Petersen verweist auch auf „Regelmäßige Bestnoten“ der Azubis. Dazu trage auch die Poco-Akademie bei.

Aktuell arbeitet Poco u.a. an folgenden Punkten: mit eigenen Projekten Verantwortung stärken; Vorbereitung auf „Handel 4.0“, und: Schon in der Ausbildung lernen, sich auf den weiteren Werdegang vorzubereiten, auch als Führungskräfte: „Unter anderem stammen die beiden Marktleiter in Bremerhaven und Leer aus der Oldenburger Poco Schule“, erläutert Bernard Petersen nicht ohne Stolz.

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Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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