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WIRTSCHAFT Ikea-Eröffnung: Langes Warten auf Einlass

THOMAS HUSMANN

OLDENBURG - Manche saßen auf Campingstühlen oder standen bereits Stunden vor der Eröffnung um 8.30 Uhr vor dem Ikea-Haupteingang an der Holler Landstraße. Lohn des langen Wartens: Als erste betraten Anna Wenzel (28) und Bianca Janßen (20) aus Varel das neue Geschäftszentrum. Mit heißem Tee gegen die Kälte und mitgebrachten Brötchen zur Stärkung hatten sich die beiden Freundinnen auf die lange Wartezeit im Freien vorbereitet. „Um 5.30 Uhr sind wir aufgestanden, geschlafen hatte ich vor Aufregung ohnehin kaum“, erzählt Anna Wenzel.

Rund 1000 Besucher ließen sich in den ersten 15 Minuten nach der Eröffnung von der Rolltreppe in die obere Etage befördern, viele um erst einmal im Restaurant in aller Ruhe zu frühstücken. Viele von ihnen hatten sich einen Tag frei genommen oder tauchten gleich nach der Nachtschicht auf, um den Feierabend mit einem Einkaufsbummel einzuläuten. In Empfang genommen wurden sie von zahlreichen Ikea-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern, die aus Häusern des Unternehmens aus dem ganzen Bundesgebiet zur Verstärkung nach Oldenburg geschickt worden waren. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze von der Band „Blaswerk“ aus Hamburg, die manche Besucherin mit ihren Klängen zum Tanzen brachte.

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Zutritt hatte am Montag nur, wer im Besitz einer Ikea-Familienkarte ist, an diesem Dienstag werden auch Kunden ohne Familienkarte eingelassen, kündigt Einrichtungshaus-Chef Ralph Möller an.

Aus Sicht der Polizei, die mit einem Einsatzcontainer, Motorrädern und Streifenwagen den Verkehr mit 19 Beamten im Auge behielt, blieb alles ruhig. „Bis zum 22. Dezember bleiben wir hier in zwei Schichten täglich von 7 bis 22 Uhr im Einsatz“, kündigte Oberkommissar Klaus Meißner an.

Wenig Minuten nach der Eröffnung stand Sabine Poppinga aus Oldenburg bereits an der Kasse zum Bezahlen. Zielgerichtet war sie in die Beleuchtungsabteilung gegangen und hatte sich eine Wandlampe in den Einkaufswagen gelegt. Poppinga: „Viermal bin ich wegen dieser Lampe vergeblich nach Bremen-Brinkum gefahren.“ Nicht nur für sie hat sich der Weg zu Ikea verkürzt, wie ein Blick auf die Nummernschilder der Autos auf dem Parkplatz verrät.

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