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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Digitalisierung – wie geht das eigentlich?

21.02.2019

Oldenburg Die Digitalisierung der gesamten Unternehmensprozesse – vom Einkauf bis zum fertigen Produkt – ist längst ein großes Thema in vielen Betrieben geworden. Aber wie geht das eigentlich? „Das Patentrezept dafür gibt es nicht“, hieß es am Mittwoch etwas ernüchternd bei einem gemeinsamen Gespräch von einer Handvoll Oldenburger Organisationen rund um die Wirtschaftsförderung im Haus des Arbeitgeberverbandes (AGV) Oldenburg. Sie gestalten zu dem Thema das „4. Oldenburger Fachkräfte-Forum“ am 6. März. Motto: „DigitOL – Arbeit neu gestalten“.

„Wir wollen Lust auf Zukunft, auch auf andere Arbeitsformen wecken“, sagt Monika Kretschmer von der Demografieagentur in Oldenburg. Das bedeute in diesem Zusammenhang auch „Lust zu wecken, mal einen anderen Weg zu gehen, unter aktiver Beteiligung der Mitarbeiter“.

„Die Digitalisierung ist eine Herausforderung, man sollte sie aber als Chance begreifen“, meinte Giuseppina Giordano, Fachdienstleiterin beim Standortmarketing Oldenburg. Für Mitarbeiter bedeute das: „Man kann sie selbst mitgestalten, und man muss sie selbst mitgestalten.“ Es gehe um einen Prozess, der wohl nie ende.

Teile der neuen Arbeitswelt seien eben „partizipativ – alle können mitgestalten“, meinte Frank Mayer, Weiterbildungsexperte bei der Oldenburgischen IHK. Das bedeute für manche bisher hierarchische Unternehmen eine „neue Kultur“ mit Auswirkungen auf Führung und Prozesse. Die Energie, die die Digitalisierung mit sich bringe, solle man „aktiv nutzen“, so Mayer.

Bei der Tagung im Forum Alte Fleiwa in Oldenburg soll es als Anregung Beispiele aus Unternehmen dazu geben, wie man den Weg zur Digitalisierung im eigenen Betrieb organisieren und umsetzen kann. Auch eine „interaktive Arbeitsphase“, bei der die Teilnehmer gemeinsam an Ideen und deren Umsetzungsmöglichkeiten arbeiten, gehört zu der Veranstaltung. Es gebe ja viel Literatur zu dem Thema, nun werde es aber konkret darum gehen, wie man Haltungen im Unternehmen ändern könne und Mitarbeiter gewinnen könne, meinte Matthias Jantos (Arbeitsagentur Oldenburg). Diese Haltung könne auch wichtig für das „Employer Branding“ (Markenentwicklung als Arbeitgeber) sein.

Allerdings: Keiner könne für alle sagen, welche einzelnen Schritte zu gehen seien, hieß es. Die seien „bei jedem Unternehmen anders“, sagte Geschäftsführer Dirk Heitkötter vom AGV Oldenburg. Viele Betriebe seien schon auf einem guten Weg.

Letztlich gehe es darum, gemeinsam die oldenburgischen Firmen für das Thema Digitalisierung zu sensibilisieren, meinte Ralph Wilken, Amtsleiter für die Wirtschaftsförderung in Oldenburg. Von zentraler Bedeutung seien die „Best-Practice“-Beispiele. Dafür steht bei der Tagung z.B. Erwin Siemens, Ausbildungsleiter bei der Meyer Werft. Er wird zudem diskutieren mit Sabrina Ertner (GES Sorrentino), Dr. Holger Peinemann (Institut Offis), Christine Nickel (Audi-Zentrum Oldenburg), Dieter Meyer (Elektro Ulpts). Anmeldung bis zum 25. Februar per Mail bei Sarah Suchy: sarah.suchy@stadt-oldenburg.de


 Infos:     www.wirtschaftsfoerderung-oldenburg.de 
Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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