OLDENBURG - Ideen haben viel in Deutschland. Als ganz besonders nachhaltige Idee, die mittlerweile bundesweit Nachahmung findet, ist am Freitag in Oldenburg das „Weiterbildende Studium Windenergietechnik und -management“ als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet worden.

Die von „Forwind“, einem An-Institut der Universität Oldenburg, angebotene berufsbegleitende Fortbildungsmaßnahme gibt es in dieser Form nirgendwo sonst. Kein Wunder, dass das Interesse an diesem Angebot überaus groß ist, wie „Forwind“-Geschäftsführer Dr. Stephan Barth feststellte. Die Veranstaltungen seien „immer ausgebucht“.

Der Universitäts-Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Mathias Wickleder, lobte bei der Preisverleihung durch die Deutsche Bank, die eine Ehrentafel übergab, die „Vorbildfunktion“ des Oldenburger Windstudiums für andere. Die Oldenburger Erforschung der Windenergie habe in den frühen 80er-Jahren eingesetzt – zu einem Zeitpunkt, zu dem noch niemand so recht wusste, was man mit diesem Forschungsbereich eigentlich anfangen sollte, sagte Wickleder. Die Uni Oldenburg sei also ein „Trendsetter“ gewesen.

Diese Vorreiterrolle wurde vom Wettbewerb „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ entsprechend gewürdigt. Christian Wolff (Deutsche Bank Oldenburg) überreichte die Ehrentafel und sagte, dass die Zukunft denen gehöre, die die besten Ideen hätten. Ideenreichtum bescheinigte Wolff den „Forwind“-Leuten allemal. Mit „Engagement und Leidenschaft“ habe das Team ein Weiterbildungsprogramm für die Windbranche konzipiert und umgesetzt.

Dem mochte auch Jens Eckhoff, Geschäftsführer der Wind-Agentur Bremerhaven-Bremen, nicht widersprechen. Das Oldenburger Programm erfülle die Anforderungen der Branche, neue Entwicklungen und interdisziplinäre Aspekte in die tägliche Arbeit einzubeziehen.


Die Stadt Oldenburg ist nach Angaben ihres Bürgermeisters Bernhard Ellberg sowieso ideenreich. Im Jahr 2010 würden insgesamt sechs „Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet – weit mehr als im Bundesdurchschnitt.

windstudium.de