Oldenburg - Der Bürgerverein Osternburg-Dammtor ist in Sorge um den Erhalt des ehemaligen Ladekrans der Firma Rhein-Umschlag auf der Hafen-Südseite – doch dazu bestehe kein Anlass, betont Investor Dirk Onnen von Kubus Immobilien. „Der Kran wird auf jeden Fall erhalten“, sagte Onnen am Montag der NWZ. Der Kran sei „integraler Bestandteil der Planungen. Der wird nicht weggeschlagen – Ende und Aus.“ Wenn Mittel der Städtebauförderung dafür nicht zur Verfügung stünden („darauf hatten wir gehofft“), „machen wir das mit eigenen Mitteln“, versicherte Onnen.

Offen sei allerdings, ob alle fünf Schüttgutbehälter erhalten werden könnten. „Den Standort müssen wir schon allein wegen der Feuerwehrzufahrt verlegen“, sagte Onnen. Einige der Behälter könnten aber im Bereich des Krans aufgestellt werden.

Der Bürgervereinsvorstand hatte sich nach einem Vortrag der Leiterin des Stadtplanungsamts, Elke Wicherts, besorgt über die Zukunft des Krans geäußert. Elke Wicherts hatte berichtet, dass Umweltminister Olaf Lies (SPD) den Antrag auf Städtebauförderung abgelehnt habe.

Investor Onnen gibt auch die Hoffnung auf einen Fuß- und Radweg über die Rollklappbrücke nicht auf. Die Deutsche Bahn sieht bei der Herrichtung erhebliche Probleme. Die Stadt lässt sich die Kosten beziffern. Onnen: „Da sollten wir weiterverhandeln.“ Der stellvertretende CDU-Fraktionschef Christoph Baak wies die Kritik des Bürgervereins an der Architektur der Wohnhäuser ab. „Das ist mir zu geschmäcklerisch.“ Geplant sind Gebäude mit geneigten Dächern, allerdings ist die Neigung asymmetrisch. Der Bürgervereinvorstand hatte von „Zipfelmützen“ gesprochen. Onnen: „Ich finde die Architektur gelungen.“

Christoph Kiefer
Christoph Kiefer Reportage-Redaktion (Chefreporter)