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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Ein Oldenburger ist „Energiemanager des Jahres“

04.12.2014

Kempten /Oldenburg Auszeichnung für einen früheren Oldenburger: Michael Lucke (45), Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW/ Kempten), ist zum „Energiemanager des Jahres“ gekürt worden. Der Preis wurde von einer unabhängigen Jury der Zeitschrift „Energie & Management“ als Anerkennung für „überdurchschnittliches Engagement im Ausbau der Erneuerbaren Energien, ausgeprägten Innovationsgeist und herausragende wirtschaftliche Führung des Unternehmens“ vergeben, wie es in einer Mitteilung von AÜW heißt.

„Das Wort Energiewende gebrauchen im Moment viele Akteure der Energiewirtschaft, es gibt aber nur wenige, die diese komplexe Herausforderung auch stringent und erfolgreich in die strategische Ausrichtung des Unternehmens integriert haben. AÜW mit Michael Lucke an der Spitze hat gezeigt, dass es möglich ist“, sagte Helmut Sendner, Herausgeber von „Energie & Management“.

Zu den früheren Preisträgern gehört auch der EWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker.

Michael Lucke steht seit zehn Jahren an der Spitze des Allgäuer Überlandwerks. Dies sei mit 250 Mitarbeitern und einem Umsatz von 250 Millionen Euro ein „Mittelständler der Branche“, der am Alpenrand mehr als 90 000 Haushalte versorge, erläuterte der Preisträger im Gespräch mit dieser Zeitung. In seiner Zeit in Kempten (Allgäu) seien drei Wasserkraftwerke gebaut sowie Freiflächen-Photovoltaik und Windkraft ausgebaut worden. Der Anteil des regenerativ erzeugten Stroms habe 37 Prozent erreicht.

Lucke hatte nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium Oldenburg (1989) und Militärzeit bei Panzergrenadier-Einheiten in Varel und Oldenburg in Berlin ein Betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen. Anschließend war er in Hamburg als Unternehmensberater mit Schwerpunkt Energiebranche tätig. 2004 habe er dann die Chance genutzt, erstmals selbst gestaltend als Geschäftsführer tätig werden zu können, bei AÜW. Im Kempten, wo Lucke mit Frau und zwei Kindern lebt, fühle er sich „im Moment sehr wohl“. Im Herzen aber bleibe er Oldenburger. Zur praktischen Umsetzung gehört auch jährlich eine Kohlfahrt fernab der Heimat, quasi mit Alpenpanorama.

Zudem gebe es auch Berührungspunkte zur Oldenburger EWE. So tausche man sich gelegentlich zu Technologie-Fragen aus. Manche Themen, wie Speicher oder intelligente Netze, seien ganz ähnlich. Und wie EWE (wo Michael Luckes Schwester Irina leitend im Offshore-Bereich tätig ist) ist auch AÜW in kommunaler Hand.

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