Oldenburg - An jeder Straßeneinmündung blicken sich die englischen Radfahrer vorsichtig in alle Richtungen um. Ein Verhalten, das einem Radfahrer aus Oldenburg auffällt. In England gelten eben andere Verkehrsregeln. Der abbiegende Verkehr hat dort Vorfahrt gegenüber Radfahrern.
Für vier Tage kamen rund ein Dutzend Mitglieder der „Cambridge Cycling Campaign“ nach Oldenburg und Bremen, um sich anzuschauen, wie hier mit dem Radverkehr umgegangen wird.
Laut Organisator Klaas Brümann, der selbst aus Oldenburg stammt, sind sich Oldenburg und Cambridge recht ähnlich: Beides seien Universitätsstädte, flächenmäßig etwa gleich groß und gehörten zu den führenden Radstädten ihres Landes.
In Cambridge erfreut sich das Rad immer größerer Beliebtheit, auch weil das Autofahren dort laut Brümann teuer und unpraktisch geworden ist. Der Ausbau der Infrastruktur könne mit der wachsenden Beliebtheit des Fahrrads dort aber nicht mithalten.
Norbert Korallus, Kerstin Goroncy und Bernd Müller vom Amt für Verkehr und Straßenbau führten die Gäste aus England am Sonnabend durch die Stadt. Dabei wurden unter anderem die Fahrradstationen an Bahnhof und ZOB vorgestellt.
Auch für aufgegebene Räder gibt es eine Lösung: „Sie werden mit einem Band markiert und später bei einer zweiten Kontrolle eingesammelt.“, erklärt Korallus. Sie werden dann an eine zentrale Sammelstelle gebracht, wo die Eigentümer sie abholen können.
Wie die Räder diebstahlsicher gemacht werden, führte der ADFC vor. Heinrich Book zeigte, wie ein Code in den Rahmen eingefräst wird, der das Rad eindeutig identifizierbar macht.
Der Vorsitzende der „Cambridge Cycling Campaign“, Martin Lucas-Smith, zeigte sich vom Stellenwert des Radverkehrs in Oldenburg beeindruckt: „Eine gute Sache ist, dass abbiegende Pkw hier keine Vorfahrt haben. Bessere und sicherere Radwege würden sicherlich auch bei uns mehr Leute für das Radfahren begeistern.“
Oldenburg - An jeder Straßeneinmündung blicken sich die englischen Radfahrer vorsichtig in alle Richtungen um. Ein Verhalten, das einem Radfahrer aus Oldenburg auffällt. In England gelten eben andere Verkehrsregeln. Der abbiegende Verkehr hat dort Vorfahrt gegenüber Radfahrern.
Für vier Tage kamen rund ein Dutzend Mitglieder der „Cambridge Cycling Campaign“ nach Oldenburg und Bremen, um sich anzuschauen, wie hier mit dem Radverkehr umgegangen wird.
Laut Organisator Klaas Brümann, der selbst aus Oldenburg stammt, sind sich Oldenburg und Cambridge recht ähnlich: Beides seien Universitätsstädte, flächenmäßig etwa gleich groß und gehörten zu den führenden Radstädten ihres Landes.
In Cambridge erfreut sich das Rad immer größerer Beliebtheit, auch weil das Autofahren dort laut Brümann teuer und unpraktisch geworden ist. Der Ausbau der Infrastruktur könne mit der wachsenden Beliebtheit des Fahrrads dort aber nicht mithalten.
Norbert Korallus, Kerstin Goroncy und Bernd Müller vom Amt für Verkehr und Straßenbau führten die Gäste aus England am Sonnabend durch die Stadt. Dabei wurden unter anderem die Fahrradstationen an Bahnhof und ZOB vorgestellt.
Auch für aufgegebene Räder gibt es eine Lösung: „Sie werden mit einem Band markiert und später bei einer zweiten Kontrolle eingesammelt.“, erklärt Korallus. Sie werden dann an eine zentrale Sammelstelle gebracht, wo die Eigentümer sie abholen können.
Wie die Räder diebstahlsicher gemacht werden, führte der ADFC vor. Heinrich Book zeigte, wie ein Code in den Rahmen eingefräst wird, der das Rad eindeutig identifizierbar macht.
Der Vorsitzende der „Cambridge Cycling Campaign“, Martin Lucas-Smith, zeigte sich vom Stellenwert des Radverkehrs in Oldenburg beeindruckt: „Eine gute Sache ist, dass abbiegende Pkw hier keine Vorfahrt haben. Bessere und sicherere Radwege würden sicherlich auch bei uns mehr Leute für das Radfahren begeistern.“
