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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Modellbahn: Oldenburger Schloss jetzt in Ostfriesland

20.07.2017

Leer /Berlin Man braucht eine ruhige Hand – und Geduld. „Vor allem Geduld!“, betont Bernd Kruthaup. Vorsichtig hebt er zusammen mit Ralf Jellonek das Oldenburger Schloss über die Straße. Mit Fingerspitzengefühl stellen die Männer kleine Passanten auf den Schlossplatz in Position. Im Leeraner Miniaturland entsteht zurzeit auf rund 25 Quadratmetern ein neuer Stadtteil: Oldenburg-Ost – mit Schloss, Lambertikirche, Pulverturm, Schlosshöfen und dem Gerichtsviertel.

„Das ist Kunst, ein ganz individuelles Werk“, sagt Kruthaup mit Blick auf die Landschaft im Maßstab 1:87. Er ist Leiter der Modell- und Technikabteilung im Miniaturland. Der neue Stadtteil, der den schon bestehenden Teil Oldenburgs und Bad Zwischenahns ergänzt, schließt sich an die Sehenswürdigkeiten Ostfrieslands an, die dort bereits auf mehr als 1000 Quadratmetern zu sehen sind.

Ob künftig auch Sehenswürdigkeiten Berlins, wie Brandenburger Tor und Reichstag, quasi um die Ecke liegen, ist noch offen. Eine Entscheidung darüber, wer den Zuschlag für die zum Verkauf stehende Modelleisenbahnanlage „Loxx“ aus Berlin erhält, sei noch nicht gefallen, sagte der Betreiber der Großanlage, der in Oldenburg aufgewachsene Stefan Göddeke, am Mittwoch dieser Zeitung.

„Wir sind noch mit vier Interessenten im Gespräch – zweien aus dem Ausland und zweien aus dem Inland“, sagte Göddeke. Darunter sei auch das Leeraner Miniaturland. Er gehe „zu 99,9 Prozent“ davon aus, dass die Anlage verkauft werde und rechnet in Kürze mit einer Entscheidung.

Das Interesse in Leer ist groß. „Wir sind uns einig, dass wir die Anlage hier haben wollen“, sagte Jan-Christoph Kerski vom Marketing des Leeraner Miniaturlands.

Göddeke hatte die mehr als 800 Quadratmeter große Modellbahnanlage, die weltweit drittgrößte ihrer Art, zunächst beim Online-Auktionshaus Ebay angeboten. Dort konnte sie aber weder den „Sofort-Kauf“-Preis von 749 000 Euro noch das vertraulich hinterlegte Mindestgebot erzielen. Das Höchstgebot hatte bei 450 150 Euro gelegen.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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