Oldenburg - Niko Paech. Postwachstumsökonom und Aufsichtsratsvorsitzender der Oldenburger Energiegenossenschaft (Olegeno), hat das Angebot der Genossenschaft zur Übernahme der Gas- und Stromnetze hoch gelobt. „Die Qualität übertrifft meine kühnsten Erwartungen“, sagte er jetzt in der Generalversammlung der Olegeno. Mit einem innovativen umwelt- und verbraucherfreundlichen Betriebskonzept habe man Kraft und Dynamik des Engagements der beteiligten Oldenburger dokumentiert.

Vorstandsmitglied Dr. Kay Holzkamp ergänzte, dass „in dem mehr als 300 Seiten umfassenden Angebot viele hundert Stunden Arbeit des Vorstandes und des Teams“ lägen. „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis.“

Von der Generalversammlung wurden die Aufsichtsratsmitglieder Prof. Dr.-Ing. Jan Middelberg, apl. Prof. Dr. Niko Paech und Dr. Ulrich Schachtschneider im Amt bestätigt. Neu in den Aufsichtsrat der Olegeno wurde Marie Halbach gewählt. „Mit dem Angebot haben wir einen umfassenden Vorschlag für eine wirklich demokratische Energiewende in Oldenburg vorgelegt“, sagte die Bildungsreferentin für Umwelt und Entwicklung: „Jeder Cent, den die Olegeno im Netzbetrieb verdienen wird, wird für die Energiewende vor Ort ausgegeben“. Sie empfinde es als wichtiges Anliegen, „diesen Grundsatz immer wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rufen.“

„Das Angebot der Olegeno liegt nun vor und bietet der Verwaltung eine Alternative. Es ist damit aus politischer Sicht jetzt schon ein großer Gewinn für die Stadt“, bilanzierte Niko Paech.