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OLs Pilsener: Oldenburg hat wieder sein eigenes Bier

OLDENBURG - Reinhold Flatow war einer der Ersten. Der 54-Jährige aus Metjendorf hatte sich den

NWZ

-Artikel über das neue Oldenburger Bier, das für Ende November angekündigt war, zur Seite gelegt und schaute dann, als der Sud fertig war, gleich mal vorbei in der kleinen Brauerei von Josef Herzog im Rose-Haus am Stau. Am Freitag kam er mit seinem grünen Korb und den zwei Siphons wieder vorbei. Begeistert. Flatow: „Das ist ein tolles Pils geworden, das schmeckt richtig gut, ein wenig in Richtung Hengelbräu, ein leckeres, naturbelassenes, süffiges Bier.“

Auch Braumeister Josef Herzog ist zufrieden mit dem neuen „OLs Pilsener“. Er sagt: „Es ist der allererste Sud – und schmeckt doch schon gut.“ Die Zukunft geht er bescheiden an, aber auch optimistisch. Schließlich sei Oldenburg „die einzige Großstadt, die keine Brauerei hatte“. Herzog hat bereits einen guten Vorrat seiner repräsentativen Zwei-Liter-Siphons abgefüllt. Bei den 0,33-Liter-Flaschen hakt es noch mit der Abfüll-Anlage, bis Weihnachten soll das Problem gelöst sein.

Bier-Fan Flatow begrüßt das neue Angebot: „Meine Frau und ich finden es sehr gut, dass es jetzt so ein schönes, eigenes Pils in Oldenburg gibt. Alle Städte, die etwas auf sich halten, haben eine Gasthausbrauerei, zu der sich das hier ja entwickeln kann, wenn es gut läuft mit dem Bier. Hoffentlich nehmen die Oldenburger das an, das ist eine einmalige Chance.“ Seine Familie freue sich schon auf das Weizen und das dunkle Bier, die im Frühjahr kommen sollen. Im Übrigen sei es „ohnehin eine gute Sache, das hiesige Handwerk hochzuhalten“.

Auch Horst-Peter Brenneke gehört zu den ersten Kunden. Er arbeitet um die Ecke und konnte die Entwicklung so schon ein wenig durchs Fenster verfolgen. Brenneke sagt: „Es ist doch eigentlich ein bisschen peinlich, dass es in einer Stadt mit 160.000 Einwohnern keine Brauerei gab.“ Ab jetzt ist das wieder anders.

Geöffnet ist montags, mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr; das Bier im 2-Liter-Siphon kostet fünf Euro, das Pfand für den Siphon zehn Euro. Es gibt auch 10-, 20- und 30-Liter-Fässer. Gebraut wird das Bier mit Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Kühl und dunkel gelagert hält es sich zwei Monate.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg
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