Harkebrügge - In den kommenden Jahren wird der CDU-Ortsverband Harkebrügge von Jan Block an der Vorstandsspitze geführt. Der 40-jährige Diplom-Ingenieur trat auf der Mitgliederversammlung in der Schießhalle des örtlichen Schützenvereins die Nachfolge des scheidenden Vorsitzenden Rolf Sauerwein an.
Der 60-jährige Rechtsanwalt und Notar lenkte über 20 Jahre die Geschicke der Harkebrügge Union und kandidierte nicht wieder. „Es ist Zeit, die Arbeit in jüngere Hände zu geben. Junge Leute haben neue Idee. Wir brauchen eine Verjüngungskur und müssen einen Generationswechsel einleiten“, sagte Sauerwein. So sahen es auch die Mitglieder, denn mit Stellvertreter Michael Janßen, Schriftführer Hennig Block und den Beisitzern Christa Cordes, Georg Eilers, Christian Meyer und Heinrich Block wurde eine völlig neue Führungsriege mit den Aufgaben der Harkebrügger CDU betraut.
Der neue Chef dankte Sauerwein für seine Engagement im Ortsverband. „Rolf, du hast sehr gute Arbeit geleistet“, bedankte sich Block. Der neue Vorstand wolle nicht nur neue Projekte nach vorne bringen, sondern auch die bisher fruchtbare Arbeit des bisherigen Vorstandes fortsetzen. Mit dem beabsichtigten Windpark in Harkebrügge und der Neuregelung des Landesraumordnungsprogrammes (LROP) will sich der Vorstand als nächste wichtige Aufgabe in den kommenden Wochen beschäftigen. „Wir hören beim Windpark immer nur etwas von den Gegnern, aber nichts von den Befürwortern. Hier ist für uns Gesprächsbedarf angesagt“, meinte Block.
Ebenso beim neuen LROP. Hier würden Flächen in Harkebrügge überplant, die überhaupt keinen Sinn machten, so der neue Vorsitzende. „Die Wohnbautätigkeit in Harkebrügge hat eine gute Entwicklung gekommen. Im Baugebiet Claushörn gibt es kaum noch Bauplätze“, berichtete der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Gemeinde Barßel, Ewald Schneider. Auch im Gewerbegebiet tue sich etwas. „Die Gemeinde konnte eine Fläche von sieben Hektar erwerben. Es gibt Firmen, die stehen ,Gewehr bei Fuß’, um sich anzusiedeln“, freute sich Schneider.
In Sachen Windpark geht der Fraktionsvorsitzende davon aus, dass sich Ende 2015 die ersten Räder im Windpark drehen werden. Baubeginn könnte Mitte 2015 sein. „Die Grundstückseigentümer haben sich entschieden. In der kommenden Woche wird alles eingetütet und dann sehen wir, wer den Windpark betreibt“, meinte Schneider.
