OSNABRüCK - OSNABRÜCK/DPA - Nach dem betriebsbedingten Stellenabbau bei Europas größtem Cabrio-Hersteller Karmann zum 1. Oktober sind derzeit 540 Mitarbeiter von 633 in eine Transfergesellschaft gewechselt. „Die Quote ist anständig und entspricht unseren Erwartungen“, sagte Karmann-Sprecher Christian Eick in Osnabrück. Der Stellenabbau war notwendig geworden, weil vor allem wegen des schleppenden Verkaufs der Chrysler-Crossfire-Modelle die Fahrzeugproduktion schlecht ausgelastet war. Karmann hat 7700 Mitarbeiter.

Zusätzlich zu den ausgeschiedenen Mitarbeitern verhandeln Betriebsrat und Geschäftsführung über das Schicksal von weiteren 378 Beschäftigten aus Dienstleistungsabteilungen. Sie sollen im Dezember in die (qualifizierende) Transfergesellschaft wechseln. Dort habe sich eine Reihe Unternehmen, die Interesse an früheren Mitarbeitern haben, gemeldet.