OSNABRüCK - Der angeschlagene Cabriohersteller Karmann

bietet seinen von Entlassung bedrohten Mitarbeitern eine

Transfergesellschaft an. Die von den Arbeitnehmern geforderte

Abfindung lehnte das Unternehmen allerdings ab. „Für beides ist

nicht genügend Geld da“, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag


nach einer Betriebsversammlung.

Nach Angaben der Gewerkschaft

IGMetall sollen 1390 Mitarbeiter ihren Job verlieren, wenn im Mai

das letzte Mercedes CLK Cabrio die Osnabrücker Werkshallen verlässt -

drei Monate früher, als noch im vergangenen September angekündigt.

Nach Darstellung des Sprechers der Geschäftsführung, Peter Harbig,

ist wegen der Wirtschaftskrise der Abschluss eines Sozialplans

dringend notwendig. „Wir wollen in Osnabrück 1150 Arbeitsplätze

zukunftsfähig machen und auf dieser Basis ein neues Wachstum

schaffen“, äußerte sich der Manager.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Freitag in Ihrer NWZ.