OSNABRüCK - OSNABRÜCK/DPA - Die Metall-Tarifverhandlungen stecken weiterhin fest. Die IG-Metall Küste drohte mit Streiks nach dem 20. April. Zwei Tage nach der Unterbrechung der Metalltarifverhandlungen in Hannover ist am Mittwoch auch die Tarifrunde in Osnabrück ergebnislos vertagt worden. Die Arbeitgeber in der Region Osnabrück-Emsland schlugen bei einer zweijährigen Laufzeit eine kombinierte Entgelterhöhung von 1,2 Prozent mit monatlichen Einmalzahlungen in Höhe von 0,6 Prozent im ersten und 0,4 Prozent im zweiten Jahr vor. Gefordert wurden mehr Öffnungsklauseln. IG-Metall-Vertreterin Martina Manthey wies den Vorschlag als „unverschämtes Billigangebot“ zurück. Am 20. April wird weiter verhandelt. Gestern kam es bei KME in Osnabrück zum Warnstreik.
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