OSTERNBURG - Für Tura  76 war es ein ereignisreiches Jahr, in dem neue Probleme mit den vereinseigenen Anlagen bewältigt werden mussten. In der Hauptversammlung in den Dragonerstuben zog der Vorsitzende Hans-Günther Bartels Bilanz und erinnerte an die diversen Baustellen des rund 880 Mitglieder zählenden Vereins.

Nach der erfolgreichen Installation einer neuen Heizungsanlage in der Turnhalle an der Ekkardstraße im vergangenen Jahr hielt das veraltete Rohrsystem nicht mehr stand, so dass es wiederholt zu Brüchen und Überschwemmungen kam. Eine vollständige Sanierung war somit unausweichlich, da laut Bartels auch die Versicherung zur Begleichung der Schäden nicht mehr bereit war.

Darüber hinaus musste die Heizung im Fußballheim am Niedersachsendamm nach häufigen Totalausfällen komplett ausgetauscht werden. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Solaranlage installiert, um die gerade in den Sommermonaten anstehenden Heizungskosten für die Warmwasseraufbereitung zu senken. „Für die Verbesserung der Schalldämmung der im vergangenen Jahr sanierten Hallendecke steht wegen des noch nicht genehmigten städtischen Haushalts eine Gewährung von Zuschüssen noch aus“, sagte Bartels.

Um die stetig ansteigenden Kosten auszugleichen und es Familien weiterhin zu ermöglichen, kostengünstig Sport zu treiben, folgte die Mitgliederversammlung daher geschlossen dem Antrag, den Monatsbeitrag leicht zu erhöhen. Zukünftig zahlen erwachsene Mitglieder einen Euro, Studenten und Auszubildende 50 Cent mehr. Auch die Beiträge für den Gesundheitssport steigen um 40 Cent.

Aus den Abteilungen wurden Höhepunkte im Vereinsgeschehen vorgetragen. Dazu zählten der Kinderkarneval und das Osterfeuer. Einen positiven Trend schilderten die Fußball- und Tischtennisabteilung, viele Aktivitäten vermeldete die Abteilung Turnen und Gymnastik. Auch die Kinderschwimmkurse gestalteten sich außerordentlich erfolgreich. Wie bereits in den vergangenen Jahren verzeichnete der Gesundheitssport enormen Zuspruch. Gut angenommen wurde die Power-Point-Präsentation des Leiters der Wandergruppe, Peter Lederle, der über die Reisetätigkeiten berichtete.