OSTERNBURG - Investiert werden etwa zehn Millionen Euro. Im August könnte es bei Bahlsen losgehen.
Von Klaus Fricke
OSTERNBURG - Das Gelände macht längst noch nicht den Eindruck, als könne hier bald neu gebaut werden. Doch Zuversicht ist eine Zier der Planer: „Wenn alles gut geht, könnten im August die Abrissbagger kommen“, lautet die optimistische Schätzung von Ratsmitgliedern, Investoren und künftigen Nutzern der ehemaligen Bahlsen-Firmenfläche zwischen Stedinger Straße und Alteneschstraße.„An uns wird es nicht liegen, die Entwürfe für die Bebauung auf dem neu gestalteten Areal passen gut. Und es entstehen 50 bis 60 neue Arbeitsplätze“, sagt SPD-Ratsherr Ralf Thole, der mit Kollegin Sibylle Neumann-Gäßler und Finanzdezernentin Silke Meyn von Hermann Möhlenkamp (Vorsitz Hermine-Kölschtzky-Stiftung) und Egon Coners (Projektleiter des Zusammenschlusses „tosamen“) vor Ort über die Planung informiert wurde. Wie berichtet, sollen hier die Erweiterung des heilpädagogischen Bereich der Waldorfschule (mit Turnhalle und Werkstattgebäude) sowie eine generationsübergreifende Bebauung (24 alters- und behindertengerechte Appartements für Menschen über 60), neun Studentenwohnungen, drei Wohnungen für Alleinerzieher mit Kind und eine integrierte Pflege-Wohngemeinschaft (zehn Plätze) entstehen. „Wir verfolgen das Ziel, Menschen aller Altersgruppen – mit und ohne Behinderungen – in einem einzigartigen Gesamtprojekt zu verbinden“, so Coners. Das Investitionsvolumen der Projekte liegt bei
zehn Millionen Euro.
Das Vorhaben wird der Öffentlichkeit am 18. und 19. März (jeweils 12 bis 17 Uhr) bei einem Info-Markt mit Musik, Sport und Aktionen in der alten Bahlsen-Fabrikhalle präsentiert.
