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Gesellschaft Duftkuchen – einfach „dufte“

pk

OSTRITTRUM - Der Schweers-Hof in Ostrittrum hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Veranstaltungshof gemacht. Gruppen wie Godewind, klassische Musikveranstaltungen mit Künstlern von Weltruf oder Weihnachtskonzerte, etwa mit Nicole Heesters, gehören zum Reigen von Kultur und Musik wie auch der „Lebendige Adventskalender“, Rotary-Treffen oder zahlreiche Hochzeiten.

Unter einem ganz anderen Zeichen stand der Hof am Sonnabendabend. Monika Grashorn hatte ihren „Koch- und Treffclub“ zum Duft-Kuchen-Essen eingeladen. Dahinter verbirgt sich ein altes Rezept mit einem Hefeteig, Birnen aus dem eigenen Garten, gestreiftem Speck, verschiedenen Zutaten und vor allem vielen helfenden Händen.

Fliederbeeren

Da war das Wuseln in der Küche des Hauses, in der Monika Grashorn schon auf Kindesbeinen das Kochen gelernt hatte, entsprechend groß. Angereist waren Sonja und Gerriet Schimmeroth, Petra und Carl-Wilhelm Wilke und das Ehepaar Michael Wegner und Thora Humbert. Nette Menschen, mit denen sich Monika Grashorn immer wieder einmal im Jahr zu kulturellen Ereignissen trifft, die dann wortwörtlich zelebriert werden.

Da wurden bei einem guten Tropfen die Birnen geschält und gewässert. Als Vorspeise gab es eine Fliederbeersuppe, selbst gepflückt, versteht sich, der Flieder. Dazu Griesklöße. Was früher häufig auf den Tisch kam und bisweilen als Armeleute-Essen galt, hat heute wieder neue Freunde: Es ist gesund, und das Pflücken der Fliederbeeren ist eine gute Abwechslung zum Joballtag.

Inzwischen hatte Monika Grashorn den Bauchspeck in den Backofen zum Garen gestellt. Die geschälten Birnen kochten in einem großen Topf mit Speck. Darin wurde in einem Tuch der aufgegangene Hefekloß eingehängt. Durch den Wasserdampf kommt der Gareffekt zustande. Schnell roch es nach Birnen und Speck in der Küche. Anregend für den Gaumen: eben Duftkuchen.


„Was man bei diesem Essen braucht, ist Zeit“, erklärte die Gastgeberin ihren Gästen. Davon hatten alle Beteiligten genügend mitgebracht. Übernachtet wurde auf dem Schweers-Hof. Da konnte geklönt und gelacht werden. „Komplizierte haben bei uns in der Runde keine Chancen“, hieß es zur Erklärung, als wieder einmal eine Lachsalve durch die Küchen hallte. Gute Laune, eine nette Atmosphäre alles zusammen könnte daraus sogar die Geburtsstunde einer neuen Veranstaltungsreihe in Ostrittrum werden. „Ich denke, wir werden daraus jetzt ein Jahreszeitenkochen machen. Viermal im Jahr können wir uns hier treffen und entsprechend zu den Saisonfrüchten kochen.“ Die Idee fand großen Beifall.

Gute Appetit

Doch zunächst wurde der Deckel des großen Kochtopfs gelüftet. Der Hefekloß hatte eine beachtliche Größe erreicht. Schnell wurden daraus Scheiben geschnitten. Darauf kamen der Sud aus Birnen und Speck und der gedünstete Bauchspeck. Guten Appetit, einfach lecker!

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