OVELGöNNE - Um 12 Uhr beginnen wir an diesem Freitag mit dem Abbau der Baustellenabsperrungen, lässt Tahsin Yapan (24) keinen Zweifel daran, dass die Sanierungsarbeiten auf der B 211 zwischen Mittelort und Altendorf ebenso pünktlich beendet werden wie sie begonnen haben. Yapan ist der Bauleiter der Firma Eurovia, die seit der Vollsperrung am 26. März die Bundesstraße auf dem etwa 2,7 Kilometer langen Teilstück grundlegend saniert hat.
Zwei Kolonnen, das heißt maximal zwölf Arbeiter und deren teilweise schweres Hilfsgerät, waren in den vergangenen drei Wochen im Einsatz, um die durch Wassereinbruch verursachten Risse und Absackungen fachmännisch zu beseitigen.
Dazu wurde, wie berichtet, die komplette alte Deckschicht der Fahrbahn das sind etwa vier Zentimeter abgefräst und anschließend eine neue Asphaltdecke aufgetragen. Mit der dazu gehörenden Bindeschicht sind damit etwa zehn Zentimeter neu aufgetragen worden die Straße wurde auf dem Teilstück also praktisch höhergelegt. Entsprechend mussten Auffahrten und Seitenstreifen angepasst werden. Etwa 2600 Tonnen Asphalt wurden entfernt.
Bei den Arbeiten gab es keine Besonderheiten, freut sich Bauleiter Yapan, entsprechend haben wir den Zeitplan absolut einhalten können.
Die neue Fahrbahn sowie die Kreuzungsbereiche mussten anschließend markiert werden, diese Arbeiten wurden am Donnerstag abgeschlossen. Das Wetter hat super mitgespielt, sagt dazu Tahsin Yapan.
Bei dem eigentlich für diese Woche angekündigten Regen hätten die Markierungsarbeiten nicht ausgeführt werden können und damit im letzten Moment noch für Verzögerungen sorgen können. Stattdessen nun bei allen Beteiligten eitel Sonnenschein: Die vorläufige Bauabnahme der Arbeiten ist bereits erfolgt, zu letzt haben am Donnerstag die Mitarbeiter der Fachfirma noch einige Proben gezogen. Diese werden jetzt von einem Ingenieurbüro daraufhin überprüft, ob die Sanierungsarbeiten entsprechend der Ausschreibung erfolgt sind. Erst dann bekommt die Baufirma ihr Geld, betont Yapan.
