OVELGöNNE - Bürgermeister Thomas Brückmann informiert über aktuelle Entwicklungen. Der Streit um die „Arge“ betrifft auch Ovelgönne.
von torsten wewer
OVELGÖNNE - Der „Spar“-Markt in Ovelgönne erhält am Donnerstag, 28. April, einen so genannten „Post Point“. Der schriftliche Bescheid liegt der Gemeindeverwaltung vor. An diesem Pilotprojekt nehmen bundesweit 280 Geschäfte teil, kündigt Bürgermeister Thomas Brückmann an.Der „Post Point“ ist nicht vergleichbar mit einer Postagentur, wie sie beispielsweise im „edeka“–Markt Czwalinna in Oldenbrok eingerichtet ist. Es wird also keine Beratung geben und auch keine Geldausgabe. Dafür können andere Dienstleistungen – Briefmarken, Pakete usw. – in Anspruch genommen werden.
Brückmann gibt weiter bekannt, dass von privater Seite ein Antrag auf Errichtung einer Windenergieanlage im Anschluss an den bestehenden Windpark in Stadland in Rodenkircherwurp – allerdings in Frieschenmoor – eingereicht wurde. Der Antrag werde in den zuständigen Gremien beraten; auch ein Ortstermin sei angedacht.
Die Auseinandersetzung zwischen Landkreis und Agentur für Arbeit über die gemeinsame „Arge“ – die Agentur hat den erst kürzlich geschlossenen Vertrag wieder gekündigt (die NWZ berichtete) – ist für die Gemeinde Ovelgönne sehr unerfreulich, erklärt Brückmann. Bekanntlich hat die Gemeinde – wie andere Kommunen aus der Wesermarsch – zwei Mitarbeiterinnen aus der Verwaltung zur „Arge“ abgeordnet. Sollte die Kündigung wirksam bleiben und damit die „Arge“ nicht fortbestehen, dann müssten diese Mitarbeiterinnen wieder in das Rathaus in Oldenbrok zurückkehren. „Wir haben aber eigentlich keinen Platz mehr für die Leute hier“, betont Brückmann. Der „Ausfall“ der beiden Mitarbeiterinnen sei zwischenzeitlich kompensiert worden.
Beendet scheinen die Auseinandersetzungen mit den Sportvereinen. „Die Angelegenheit ist auf einem guten Weg“, berichtet Brückmann. Die Kommune hat sich bekanntlich in einer Zielvereinbarung für die Gewährung einer Bedarfszuweisung dazu verpflichtet, von den Sportvereinen eine jährliche Sportanlagennutzungsgebühr von 1500 Euro zu nehmen. Die Vereine hatten sich bisher gegen die Zahlung gewehrt.
