OVELGöNNE - Der Ovelgönner Bürgermeister Thomas Brückmann nimmt den schweren Lkw-Unfall auf der B 211 bei Loyerberg zum Anlass, um beim zuständigen Sachbearbeiter im Wirtschaftsministerium in Hannover noch einmal auf die Notwendigkeit der B 211 neu hinzuweisen.
Aufgrund des enorm gestiegenen Verkehrs auf der Bundesstraße 211 sei es aus seiner Sicht „unbedingt erforderlich“, langsam fahrende Fahrzeuge und dabei insbesondere den kreuzenden landwirtschaftlichen Verkehr von der Bundesstraße „zu verbannen“, schreibt Brückmann. Denn gerade der landwirtschaftliche Verkehr, so Brückmann weiter, „ist in den vergangenen Jahren immer wieder Auslöser schwerster Unfälle gewesen“. Um diese Tendenz zu stoppen sei die B 211 neu dringend erforderlich.
Brückmann reagiert mit seinem Schreiben auch auf die sich weiter verzögernde Einleitung des Planfeststellungsverfahrens. Bisher hieß es, dass die Einleitung des Verfahrens im Februar 2008 beginnt. Dann sei in einem Gespräch mit Vertretern der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Oldenburg der Juli 2008 als Termin für den Beginn des Planfeststellungsverfahrens genannt wurden, heißt es im Schreiben des Ovelgönner Verwaltungschefs weiter. Aber auf der Versammlung der Ortslandvolkvereine zur Flurbereinigung im Neustädter Hof am 13. März (die NWZ berichtete) hätten Vertreter der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) Oldenburg die Befürchtung geäußert, dass auch dieser Termin wahrscheinlich nicht zu halten sei.
Eine Antwort aus dem Ministerium steht bisher aus.
