OVELGöNNE - Eine aus Altstädten bekannte Pflasterung soll aus dem Areal zwischen alter und neuer Reithalle in Ovelgönne einen attraktiven Dorfplatz machen. Die Umwandlung des Bereichs zu einer kulturhistorischen Anlage wird mit Leader-Mitteln, Spenden und öffentlichen Mitteln finanziert. Den letzten noch ausstehenden Betrag in Höhe von 1500 Euro zur Gesamtbausumme von rund 100 000 Euro übergaben am Montag Vertreter der LzO an Bürgermeister Thomas Brückmann und an Leenert Cornelius, Vorsitzender des Reitervereins Ovelgönne.
Für die Pflasterung wird zweifarbiges Material verwendet, optisch angeglichen an die vor rund zwei Jahren sanierte alte Reithalle, die unter Denkmalschutz steht. Weiter geplant ist eine neue Beleuchtung, eine umfangreiche Ein- und Begrünung des Bereichs und die Schaffung von Sitzecken als Aufenthaltsmöglichkeiten. Für diese Ruheplätze ist das LzO-Geld bestimmt, das aus Erträgen des Gewinnsparens stammt.
Mit der Umgestaltung wird auch eine zeitgemäße Drainage gelegt und für eine ordnungsgemäße Entwässerung gesorgt. „Bei Starkregen steht der Platz unter Wasser“, berichtete Cornelius.
Im mittleren Bereich des Platzes können weiterhin die Fahrzeuge und Pferdetransporter abgestellt werden; gleichwohl soll der neu gestaltete Platz noch mehr als bisher auch für andere als für Reitervereinsaktivitäten genutzt werden – und nicht nur während des Pferdemarktes.
Die Lokale Agendagruppe (LAG) in der Wesermarsch hat die Maßnahme bereits bewilligt, berichtete Bürgermeister Brückmann. Die Bauarbeiten sollen nun ausgeschrieben werden, damit bis Ende September die Umgestaltung abgeschlossen ist, gab Brückmann den ehrgeizgen Zeitplan vor. Der Förderantrag
