OVELGöNNE - Noch werden in der Wäscherei die Arbeitsabläufe optimiert, aber genug zu tun hat Waltraud Weghorst als Verantwortliche bereits genug: Mit den Seniorenheimen Meenken hat die Werk- und Lebensgemeinschaft „Ovelgönner Mühle“ gleich einen Großkunden für ihr neues Dienstleistungsangebot gefunden. „Diese Kooperation ist für beide Seiten von Vorteil“, erklärt Hans Werner Meenken, Geschäftsführer der Senioreneinrichtungen. „Wir bekommen mehr Platz, den wir dringend benötigen, und mit unserem Auftrag ist der Bestand der neuen Wäscherei gesichert“.
Täglich fällt aus beiden Seniorenheimen bis zu 250 Kilogramm zu reinigende Wäsche an, die mit den Behinderten im Fünf-Tage-Rhythmus und einen weiteren Tag ohne die Bewohner der Mühle gesäubert wird. Dafür stehen in der rund 80 Quadratmeter großen Wäscherei, die in den neuen Räumlichkeiten gegenüber vom „König von Griechenland“ untergebracht sind, drei Industriewaschmaschinen und drei Großtrockner zur Verfügung. Die Geräte hat der Betreiberverein der Mühle von den Seniorenheimen übernommen. Eine gebrauchte Heißmangel konnte angeschafft werden durch Gelder, die der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler anlässlich eines runden Geburtstags für diesen Zweck als Spenden erbeten hatte.
„Wir nehmen gern weitere Aufträge an, aber Priorität haben die Seniorenheime“, stellt Ilka Morr von der Ovelgönner Mühle klar. Denn als anerkannte Werkstatt für Behinderte müssen die durch das Dienstleistungsangebot geschaffenen Arbeitsplätze sich selbst tragen. Umso erfreuter ist Morr daher über die – langfristig angedachte – Kooperation mit den Seniorenheimen Meenken. Pädagogische Betreuerin der Wäschereimitarbeiter ist Gudrun Hellbusch.
Rund 365 000 Euro kostet der Umbau der Hallen an der Breiten Straße 15, die der Verein aus eigenen Mitteln aufbringen muss. Neben der Wäscherei ist hier die Hausmeisterei untergebracht – und künftig die Werkstattbereiche, die zurzeit noch bei der Mühle eingerichtet sind. Geplant ist ferner eine Vorbereitungsküche (die
