OVELGöNNE - Zufriedene Stifter und Menschen, die im Vorstand tatkräftig mitarbeiten wollen, sind das Wichtigste einer Bürgerstiftung.

Das wurde am Freitagabend auf einer Informationsveranstaltung der Initiative Bürgerstiftung Ovelgönne deutlich. Im Rathaus begrüßte Wolfgang Hübenthal neben interessierten Zuhörern auch Vertreter der Banken, Bürgermeister Thomas Brückmann sowie Dieter Isensee, Regionalkurator der Bürgerinitiativen für Niedersachsen.

Hübenthal äußerte die Hoffnung, dass nach der dritten und letzten Haussammlung die 50 000 Euro-Hürde übersprungen ist. Im April 2010 soll dann die „Bürgerstiftung Ovelgönne“ gegründet werden. In der Gründungsversammlung werden in den Vorstand acht Mitglieder aus allen Teilen der Gemeinde und ein Mitglied aus der Verwaltung gewählt werden. Zum Stiftungsrat gehören fünf gewählte Mitglieder. Dieter Isensee erzählte, dass bereits 386 v. Chr. der Philosoph Platon eine Stiftung gründete, die 800 Jahre Bestand hatte. Isensee erklärte, dass es zur Gründung eine Satzung braucht, die mit dem Finanzamt und der Stiftungsaufsichtsbehörde abgestimmt sein muss. Der Zuständigkeitsbereich sollte großzügig abgestimmt werden, z.B. Förderung im Senioren- und Jugendbereich.

Weiterhin sollte der Initiativkreis um ehrenamtliche Mitarbeiter werben, die für einzelne Gremien zuständig sein werden. Ebenso wichtig seien Kontakte zur Politik und Wirtschaftsbetrieben .