OVELGöNNE - Mit geschultem Blick geht Rainer Stoffers (44) über den Spielplatz an der Rosenstraße: Der Zaun ist unbeschädigt, Müll liegt nicht herum und die drei neuen Spielgeräte Kletterburg, Vogelnestschaukel und Wippe sind ordnungsgemäß aufgestellt worden. Der Spielplatz kann ohne Bedenken genutzt werden.
„Mit den Schulen und Kindertagesstätten gibt es in der Gemeinde 17 Spielplätze, die regelmäßig überprüft werden müssen“, erklärt der Bauhofleiter. Einmal wöchentlich gibt es auf allen Plätzen die einfache „Sichtkontrolle“ nach auffälligen Beschädigungen oder Abnutzungen.
Jeweils vierteljährlich schauen die Bauhof-Mitarbeiter noch etwas genauer hin: Stehen die Spielgeräte noch sicher? Sind alle Kettenglieder oder Seile unbeschädigt? Ist der Sand als Fallschutz noch brauchbar? „Einmal im Jahr gibt es dann die große Inspektion“, berichtet Stoffers. „Da wird jede Schraube kontrolliert“. Insgesamt seien die Spielgeräte aber in einem guten Zustand. Denn seit 2003 stellt die Gemeinde nur noch Geräte aus Aluminium oder verzinktem Metall auf. „Holz ist witterungsanfällig und muss nach zwei oder drei Jahren ersetzt werden“, weiß Stoffers. Von den seit 2003 aufgestellten Geräten aus Aluminium oder Metall habe bis heute noch keins ausgewechselt werden müssen. „Die Hersteller bauen schon sehr solides, qualitativ sehr hochwertige Spielgeräte“, erklärt Stoffers. „Deshalb sind sie ja auch so teuer“. Die drei neuen Geräte auf dem Platz an der Rosenstraße etwa haben 7000 Euro gekostet.
Auf dem Spielplatz der Grundschule Großenmeer haben die Mitarbeiter inzwischen den Rutschturm wieder aufgebaut. Wegen der Baumaßnahmen für die Kindertagesstätte mussten einige Geräte abgebaut werden, berichtet Stoffers. In den Osterferien werde dann der Fallschutz – eine 40 Zentimeter dicke Sandschicht, die nicht verdichtet und damit nicht hart wird – erweitert und anschließend die anderen Geräte ebenfalls wieder aufgebaut. „Nach den Ferien ist dann wieder alles so wie vor der Baumaßnahme“, verspricht Rainer Stoffers.
In der kommenden Woche sollen bei der Grundschule und Kindertagesstätte in Ovelgönne ebenfalls noch Spielgeräte aufgestellt werden, dann sind die 17 Spielplätze erstmal für die beginnende Saison entsprechend vorbereitet. „Die Gemeinde legt sehr viel Wert darauf, dass die Spielplätze alle in Ordnung sind“, betont der Bauhofleiter.
Für die Kontrollen sind drei Mitarbeiter speziell geschult – sie bilden sich zudem regelmäßig fort. „Die Vorschriften ändern sich regelmäßig“, weiß Stoffers. So würden beispielsweise Maße von Geräten angepasst und Abstände von Stufen oder Halteseilen korrigiert. „Die Kinder sollen sich beim Spielen ja nicht einklemmen oder quetschen.“
