Jever - Das Ausbildungsangebot an den Berufsbildenden Schulen Jever ist riesig – das erfuhren am Sonntag hunderte Interessierte beim Tag der offenen Tür: In allen Gebäuden auf allen Stockwerken gab es Aktivitäten, Vorführungen und Informationen. Die Schülerinnen und Schüler nutzten den Tag der offenen Tür, um die Ergebnisse ihrer Projektwoche zu präsentieren. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, freute sich Schulleiter Jan Zimmermann über den Zulauf.

In der vergangenen Woche hatten die BBS-Schüler Gelegenheit, in ganz andere Bereiche als ihren Ausbildungsbereich hineinzuschnuppern. So nahm etwa Maximilian König, eigentlich Lagerlogistiker, am Kursus Pannenhilfe teil – und lernte, was es mit Wasser- und Ölstand, Birnen- und Reifenwechsel auf sich hat. „Eben alles, was man so braucht, als Autofahrer“, sagte er.

Bei Rainer Lorenz in der Metallwerkstatt lernten Interessierte Grundlagen der Blechbearbeitung, Drehen, Schweißen und einfache Verkabelung, entstanden sind dabei Leuchttürme, Dekoratives für den Garten und Kerzenhalter.

Detlef Reuter vom Fachgymnasium Wirtschaft startete mit seinen Schülern ein Fernseh-Projekt – und hofft, dass es in Zukunft einen Schulsender geben wird. „Fernsehen ist ein modernes jugendbezogenes Medium und man kann mit relativ einfachen Mitteln etwas vorzeigbares produzieren“, hat er festgestellt. So drehten die TV-Schüler ein Interview am neuen BBS-Messe­stand mit einem Heimkehrer aus dem Finnland-Austausch.

Dem Medium Zeitung haben sich Vanessa Ennen und Nora Steinmann gewidmet: Sie erarbeiteten in der Projektgruppe eine Schulzeitung, schrieben, interviewten, fotografierten. „Redaktion und Layout waren etwas schwierig“, sagte Vanessa Ennen. Das Ergebnis, das einen Überblick über die Projekte gibt, kann sich sehen lassen.


Andere Schüler stellten ihre Ausbildungsbetriebe vor – Auszubildende der NWZ  informierten über den Beruf Mediengestalter.

Beim Förderverein der BBS informierten Insa Rodewald und Katharina Müller über das dreiwöchige Auslandspraktikum in York. „Man sieht und erfährt viel, wächst an den Erfahrungen und wird eigenständiger“, haben die beiden festgestellt. Und den Englischkenntnissen nutzt der Englandaufenthalt auch.

Der Förderverein hilft bei der Finanzierung des Projekts – und sammelte beim Tag der offenen Tür Spenden.