Papenburg/Hannover - Die in Papenburg (Emsland) ansässige Wachstumsregion Ems-Achse macht ihrem Ruf als „Jobmotor“ alle Ehre. 72 500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zusätzlich, eine Beschäftigungsquote von plus zehn Prozent, bei Frauen sogar plus zwölf Prozent, ein Anstieg der Bevölkerung um mehr als 20 000 Menschen: Beim zehnten Parlamentarischen Abend mit knapp 400 Gästen am Dienstagabend im Neuen Rathaus von Hannover warf Bernard Krone, Firmenchef des gleichnamigen Fahrzeugherstellers aus Spelle (Emsland) und Vorsitzender der Ems-Achse, einen Blick zurück auf die seit dem ersten Parlamentarischen Abend erzielten Erfolge.
Laut Krone genießt die Ems-Achse, die seit 2006 ihre mehr als 600 Mitglieder vernetzt, Lobbyarbeit für die Region betreibt sowie sich für die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften stark macht, „bundesweit Vorbildcharakter“.
Der frühere Arbeits- und jetzige Umweltminister Olaf Lies (Sande/Kreis Friesland) dankte der Ems-Achse, die maßgeblich zum Wachstum der Region beigetragen habe. Das Bündnis von Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Kammern und Verbänden aus ganz Ostfriesland, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim sei ein „toller Erfolg“. Insbesondere lobte der SPD-Politiker, der selbst zunächst eine ■Ausbildung zum Funkelektroniker im Marinearsenal Wilhelmshaven absolviert hatte, ein zum Auftakt des Abends präsentiertes Video, in dem die Ems-Achse für die duale Ausbildung wirbt. „Der Mensch fängt nicht erst beim Akademiker an“, betonte Lies in seinem engagiert vorgetragenen Grußwort.
