Berlin - Wegen Ärgers vor allem über Verspätungen und Ausfälle von Flügen und Zügen haben sich im vergangenen Jahr mehr Passagiere bei der Schlichtungsstelle beschwert. Die Zahl der Anträge stieg um fast 65 Prozent auf 5271, teilte die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr am Montag in ihrem Jahresbericht mit.

Wegen Problemen beim Bahnfahren wurde in 3408 Fällen um Vermittlung gebeten, wegen Ärgers bei Flugreisen in 1709 Fällen. Zu Fernbussen und Schiffen gingen vorerst wenige Anträge ein. Die Schlichtungsstelle wird von Verkehrsunternehmen getragen.