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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

„Pauline“ macht sich fit für die Zukunft

14.04.2011

WILHELMSHAVEN Die vergangenen vier Monate waren nicht immer lustig für alle, die im Pauline-Ahlsdorff-Haus leben oder arbeiten. Bei laufendem Betrieb wird umgebaut: Das bringt Lärm und Schmutz mit sich. Dennoch feierten viele von ihnen fröhlich mit, als am Mittwochnachmittag das Richtfest begangen wurde. „Alle finden es gut, dass gebaut wird“, hatte der Bezirksvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Weser-Ems, Dr. Harald Groth, in Gesprächen festgestellt.

Als das Altenwohnzentrum der Arbeiterwohlfahrt vor 35 Jahren gebaut wurde, waren Mehrbettzimmer noch gang und gäbe – und über Demenz sprachen allenfalls Fachleute. Auch wenn das Pauline-Ahlsdorff-Haus im Lauf der Zeit immer wieder Konzept und Gebäude den sich wandelnden Erfordernissen angepasst hat: Mit dem begonnenen Umbau soll der Komplex zukunftsfähig gemacht werden, wie Groth und auch Oberbürgermeister Eberhard Menzel betonten. Beide wiesen auch auf das gute Miteinander zwischen Stadt und Sozialverband hin.

Gut sieben Millionen werden investiert. Ungefähr drei Jahre werden die Bauarbeiten dauern, die in vier Abschnitte gegliedert sind. Im Vordergrund steht, den Komfort für die Bewohner zu erhöhen, wie Einrichtungsleiter Uwe Wessels erklärt. Unter anderem werden sämtliche Bäder modernisiert. Außerdem steht die energetische Sanierung des Gebäudekomplexes zwischen Rhein- und Weserstraße an.

Doch auch mit seinen Pflegekonzepten will das Pauline-Ahlsdorff-Haus sich neuen Herausforderungen stellen. Auch das braucht Raum. Deshalb wird als erster Schritt das „Haus Wilhelmshaven“ erweitert, vor dem gestern das Richtfest gefeiert wurde.

Das Haus, in dem die Gerontopsychiatrische Abteilung angesiedelt ist, wird aufgestockt. So können die bisherigen Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt werden. Außerdem wird eine „Pflegeoase“ eingerichtet. Sie macht es möglich, dass schwerst an Demenz Erkrankte auch in der letzten Phase, wenn sie das Bett nicht mehr verlassen können, in der vertrauten Umgebung bleiben können.

Die einzelnen Wohnbereiche werden mit Wohnküchen ausgestattet, in denen gekocht werden kann. Auch dahinter steckt ein Konzept: Die Bewohner sollen nicht einfach nur bedient werden, sondern so aktiv wie möglich bleiben und ein wenig mithelfen können. Die einzelnen Wohnbereiche, auch die im ersten Obergeschoss, erhalten kleine Terrassen.

Ganz zum Ende der Bauphase soll im Bereich zwischen den beiden großen Gebäuden an der Rheinstraße ein neuer Haupteingang entstehen.

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