Warum kann der Rechtsanspruch auf sieben Sozialpädagogen an der Soesteschule in Elisabethfehn vom Land nicht erfüllt werden? Warum wurde die Umwandlung in eine Ganztagsschule genehmigt, wenn offenbar zum Genehmigungszeitpunkt schon klar war, dass keine weiteren Stellen bewilligt werden?

Fragen, die nur die Verantwortlichen der Landesschulbehörde und das Kultusministerium beantworten können. Doch beide hüllen sich in Schweigen. Das macht eigentlich nur, wer entweder planlos ist, oder etwas zu verbergen hat. Beides wäre schlimm.

Traurig ist dabei, dass die Situation zu Lasten derer geht, die es ohnehin nicht leicht haben: die engagierten Lehrer und Pädagogen, die am Rande der Belastbarkeit arbeiten, sowie die Schüler mit Förderbedarf. Eine rasche Lösung ist zwingend notwendig.