PETERSDORF - Lisa-Marie (11) tunkt den Pinsel in die orangene Farbe. In der linken Hand hält sie ein Stück Holz, unschwer zu erkennen, was dieses Stück darstellen soll: eine Karotte, dafür auch die orangene Farbe. „Ich habe die Form von einer Schablone abgemalt und schon mal ausgesägt“, sagt Lisa-Marie und hält die noch nicht ganz orangene Möhre hoch.

Lisa-Marie und 16 weitere Kinder sitzen und stehen an zwei Tapeziertischen in der Garage von Christian Lübben an der Straße „Tegelerskamp“ in Petersdorf. „Kreatives aus Holz“ heißt das Motto des Ferienpass-Angebotes. Bei den Kindern kommt es an: „Das ist richtig cool und macht viel Spaß“, sagt der zehnjährige Tobias. Er ist gerade mit dem Basteln eines Pferdes befasst. Er bekommt Schützenhilfe von einem der drei Väter, die Christian Lübben und die Kinder unterstützen.

Alles läuft reibungslos. Lübben hat an diesem Dienstag zwei Gruppen betreut: 20 Kinder (fünf bis acht Jahre) am Vormittag, 17 (ab neun Jahren) am Nachmittag. „Wir haben Holzarbeiten herausgesucht, die auch altersgerecht sind“, sagt Lübben.

Mit dem Verlauf der Ferienpassaktion sind auch die Vorsitzenden des Ferienpass-Gremiums, Elisabeth Kruse (1. Vorsitzende) und Nadine Nording (2. Vorsitzende). Sie haben diese Aufgabe zum Ferienpass 2010 erstmals übernommen. Nording: „Wir haben viel zu organisieren, bislang ist alles gut gelungen.“ Doch leider hat der neue Vorstand ein Problem – auch wenn die Frauen Unterstützung von vorherigen Aktiven bekommen: „Eine Kollegin hört nun auf, es wäre schön, wenn noch andere Interessierte nachrücken“, so Nording. Die 1. Vorsitzende Elisabeth Kruse ergänzt: „Unterstützung wäre super.“  Näheres im Infokasten

aktuellen Ferienpass-Aktionen sind bereits so gut wie abgeschlossen. Doch nach einer Auswertung im September und einer „Winterpause“ beginnen die Vorbereitungen Anfang des Jahres wieder.


werden wieder Vereine, Privatpersonen und Betriebe angesprochen, ob sie nicht beim Ferienpass Petersdorf mitmachen wollen.

sollte über ein wenig Organisationstalent verfügen und besser nicht Vollzeit arbeiten, so die 1. Vorsitzende Elisabeth Kruse.

aktiv. „Das ist aber kein Muss“, wie Nadine Nor­ding mit einem Lachen feststellt.

sich jederzeit bei Elisabeth Kruse unter Telefon  04494/879123 oder bei Nadine Nording unter Telefon  04494/926575 melden.