Petersdorf - Seit vielen Jahren ärgern sich die Petersdorfer über schlechte bis nicht vorhandene Mobilfunk-Verbindungen im Ort. Versuche, Mobilfunkunternehmen für den Ausbau des Netzes zu gewinnen, gab es einige. „Verschiedene Mobilfunkanbieter wurden angesprochen und die Landespolitik informiert“, blickt Bürgermeister Hermann Block zurück. Auch der Landkreis Cloppenburg hat die Problematik erkannt und die Mobilfunkversorgungslücke in Petersdorf in der Mobilfunkanalyse der Arbeitsgemeinschaft der Landkreise in Weser-Ems mit aufgenommen.
Doch dieser weiße Fleck in der Mobilfunk-Verbindung könnte in absehbarer Zeit geschlossen werden, teilte die Gemeindeverwaltung erfreut mit. „Die Deutsche Telekom Technik GmbH hat die Gemeinde Bösel informiert, dass der Aufbau eines neuen Mobilstandortes westlich vom Kernort Petersdorf geplant werde“, so Bürgermeister Hermann Block.
Die Telekom sucht nun nach Standorten, wo sie einen Mobilfunkmasten aufstellen kann, erläutert Erster Gemeinderat Rainer Hollje. Der Suchradius umfasse in etwa den Bereich zwischen Schulstraße, Kampstraße, Birkenmoor, Am Birkenmoor und Eichkamp. In diesem Bereich sucht die Telekom Eigentümer, die Flächen zur Verfügung stellen würden. Die Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage könne Anfang 2020 erfolgen, hatte die Telekom mitgeteilt. Die Gemeinde geht vom LTE-Standard aus.
Bürgermeister Herrmann Block freut sich über die aktuelle Entwicklung, die auch für die Ansiedlung von Gewerbetreibenden in Petersdorf – dort soll ein neues Gewerbegebiet entwickelt werden – ein wichtiger Faktor sei. Er wirft aber kritisch ein: „Die Bundesnetzagentur entscheidet mit dem Aufbau der 5-G-Infrastruktur aktuell über den Mobilfunkstandard der Zukunft, wobei wir hier in der Fläche noch um die Mobilfunk-Grundversorgung kämpfen.“
Wer Flächen in dem besagten Gebiet zur Verfügung stellen kann oder weitere Fragen hat, kann sich an Fachbereichsleiter Rainer Hollje,
