PETERSDORF - PETERSDORF - Sie waren die schnellsten im Offizialat. Nicht 72 Stunden, sondern nur 48 Stunden brauchten die Mitglieder der Petersdorfer Landjugendgruppe für die ihnen gestellten Aufgaben.
Donnerstagabend, 19 Uhr, im Pfarrheim in Petersdorf: Die Spannung steigt, die Mitglieder der Landjugend warten auf ihre Aufgabe. „Was kommt nun auf uns zu?", fragen sich viele von ihnen. Edgar Deeken, von ihnen als Vertrauensmann bestimmt, lüftet das Geheimnis. Von den drei eingereichten Vorschlägen haben die Verantwortlichen in Vechta einen ausgewählt. „Die Aufgabe soll dem Kindergarten St. Franziskus zugute kommen", sagt Edgar Deeken.
So sollen einige Wasserspiele gebaut werden, der Sandkasten eine Umrandung erhalten, mit Sand neu aufgefüllt werden und über den Sandkasten eine Markise als Sonnenschutz angebracht werden.
Nun werden gut 20 junge Frauen und Männer der Landjugend Petersdorf aktiv. Es wird geplant, überlegt, es werden Sponsoren gesucht und Material besorgt. Und schon heißt es „Start frei!“ zum Schaufeln, Hämmern oder Betonmischen.
Trotz des schlechten Wetters – besonders am Freitag wurden die fleißigen Akteure von Dauerregen begleitet – tat dies dem Fleiß und der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Erzieherinnen des Kindergartens hielten die Fleißigen mit guter Kost bei Leib und Seele. Bereits am Sonnabend konnte „Vollzug" gemeldet werden. Pfarrer Norbert Bleker, Pater Thomas und die ganze Gemeinde konnten sich von dem Werk der Landjugend überzeugen. „Nun haben wir noch 24 Stunden Zeit für unsere Party", freute sich Vorsitzender Michael Neteler.
„Für uns war es selbstverständich, an dieser Aktion teilzunehmen", so Neteler weiter. Der Spass daran und die Gemeinschaft hätten bei allen im Vordergrund gestanden.
