Doch schon der Aufbau der klassische Pfadfinderzelte, der Jurten, gestaltete sich äußerst schwierig. Die Zelte mussten im Dunkeln aufgebaut werden und die Fingern der Teilnehmer schmerzten aufgrund der Kälte bei dem Zusammenknüpfen der Zeltbahnen. Die einzige Wärmequelle stellte ein Lagerfeuer dar, das daher auch die ganze Zeit am Brennen gehalten wurde.

Es kostete die Pfadfinder auch einige Überwindung in die eiskalten Schlafsäcke einzusteigen und am Morgen den Schlafsack, den einzig warmen Ort im Lager, wieder zu verlassen.

Unter anderem besuchten die Pfadfinder die Eissporthalle in Osnabrück; abends feierte der Bezirkskurat Johannes Kabon zusammen mit den Teilnehmern einen Gottesdienst am Lagerfeuer. Die folgende Nacht war mit minus sechs Grad eine besonderen Herausforderung.

Am Ende waren sich die Teilnehmer alle einig, dass es ein Zeltlager der besonderen Art war und trotz der Kälte wollen sie solch ein Zeltlager auf jeden Fall noch einmal wiederholen. Aber zunächst einmal hat sich jeder wieder auf sein warmes Zuhause gefreut.