Auktionator Hendrik Schulze-Rückkamp hatte vom Start weg alle Hände voll zu tun. Erste Höhepunkt war die Nummer 39, ein Hengstfohlen des Holsteiner Vererbers Cassini. Innerhalb von Minuten schnellten die Gebote auf 15 000 Euro hoch. Den Zuschlag bekam das Gestüt Famos. Insgesamt kamen sieben Fohlen über 10 000 Euro. Zweitteuerster Youngster war ein Fohlen von Argentinus (Z: Mike Schmidt, Westerwald). Es wechselte für 13 000 Euro den Besitzer. Auf Rang drei rangierte mit 12 500 Euro ein Nachkomme von „Quidam's Rubin“ (Z.: Familie Leuer, Hessen).
Enorm war der Zuspruch der ausländischen Kundschaft. So gingen je fünf Springfohlen nach Südafrika und Polen. Jeweils ein Vierbeiner wird die Reise nach Großbritannien, Belgien und Australien antreten. „Wir haben an der richtigen Stelle investiert und unser Risiko hat sich ausgezahlt“, meinte Vaske. „Wir dürfen uns mit Fug und Recht als Topadresse für leistungsorientierte Springpferde-Interessenten bezeichnen“, freute sich Klatte.
Prominent war auch die Kundschaft in der Reithalle des Zuchthofs Klatte. Mit dem niederländischen Stall Eurocommerce, den Gestüten Famos und Sprehe, Sportpferde Stevens aus Molbergen und dem Pferdebetrieb des „Riders Tour Machers“ Paul Schockemöhle gaben sich international bekannte Pferdeleute die Klinke in die Hand. Lob gab es auch von der Züchterschaft, denn mit der Premiere der ESI-Fohlenauktion gibt es jetzt nicht nur eine hochinteressante Absatzplattform für Springpferdezüchter, sondern auch eine Alternative zu den Verbandsauktionen.
