NWZ
in diesem Jahr erstmals auslobt, findet auch in der Landwirtschaft viel Resonanz. Jetzt bewarben sich die Ausbilder im Ausbildungsberuf Landwirt im Landkreis Oldenburg um den Preis.Weitere Bewerbungen sind noch bis 2. Oktober möglich (eine Seite per Mail an pia@nordwest-zeitung.de). Die Preisverleihung findet Anfang November statt.
Konkret verweisen die Ausbilder im Beruf Landwirt aus dem Einzugsbereich der Berufsschule Wildeshausen auf eine regelmäßige Vortragsreihe, die sie außerhalb der allgemeinen beruflichen Ausbildung anbieten mit entsprechendem zusätzlichen Engagement aller Beteiligten.
Die Azubis halten im dritten Ausbildungsjahr selbst die Vorträge. Es geht dabei 20 bis 30 Minuten um verschiedenste Fachthemen, vor allem betriebswirtschaftliche Grundlagen. Letztlich sollen die künftigen Betriebsleiter und landwirtschaftlichen Mitarbeiter in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden, heißt es in der Bewerbung. Mit den Vorträgen würden auch Selbstbewusstsein, Rhetorik und strukturierte Arbeitsweise gefördert. Die Vorträge werden sofort beurteilt.
Die Vortragsreihe sei absolut freiwillig im überbetrieblichen Verbund im Bereich der Berufsschule Wildeshausen. Sie werde von Lehrern an der Berufsschule neben der eigentlichen Arbeit begleitet. Das Angebot werde mittlerweile als wesentlicher Baustein außerhalb des sonstigen Ausbildungsplans betrachtet, berichteten stellvertretend für alle Beteiligten Frank Emken, Gerold Heinemann, Gustav Wolters und Carsten Beneke für 43 Ausbildungsbetriebe mit 57 Auszubildenden. Hintergrund seien die ständig steigenden Anforderungen an künftige Betriebsleiter und an Mitarbeiter. Sie sollten auch in der Lage sein, Interessen der Landwirtschaft gegenüber anderen zu vertreten etwa mit Vorträgen.
