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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Arto Team fördert kulturelle Vielfalt

05.09.2017

Wardenburg Kulturelle Vielfalt und Offenheit spielen in der Friseurbranche eine wichtige Rolle. Darauf setzt auch das Friseurunternehmen Arto Team GmbH aus Wardenburg und hat sich die Förderung von Auszubildenden mit ausländischen Wurzeln, insbesondere von Flüchtlingen, auf die Fahnen geschrieben.

„Denn der Beruf charakterisiert sich nicht nur durch hippes Auftreten, sondern auch durch Aufgeschlossenheit gegenüber jeder Nation“, betont Svenja Heller vom Arto Team in der Bewerbung um den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ. Mit PIA sollen Unternehmen und Einrichtungen gewürdigt werden, die in Sachen Ausbildung mehr tun als das Übliche.

Beim Arto Team hat das Förderprogramm für ausländische Mitarbeiter, insbesondere der mittlerweile 21 Flüchtlinge, 2015 begonnen. Aktuell arbeiten in dem Unternehmen zehn Nationen zusammen: Deutschland, Niederlande, Italien, Russland, Ukraine, Polen, Kroatien, Türkei, Irak und Syrien. Das Programm umfasst die theoretische und praktische Förderung der Azubis. „Ein Augenmerk wird dabei auf die Förderung der deutschen Sprache, den Umgang mit den Kunden sowie fachliche Ausbildung gelegt“, erklärt Heller.

Ausbildungsleiterin Carina Knetemann und Trainerin Stefanie Georgi bestätigen, dass die Förderung gern angenommen wird, sodass in diesem Jahr das Programm um die Zusammenarbeit mit Bildungsträgern sowie eine außerbetriebliche Förderung der Flüchtlinge, die auch Hilfestellungen bei persönlichen Angelegenheiten umfasst, erweitert werden konnte. Zu den Partnern, mit denen Arto Team zusammenarbeitet, zählen die BBS Berufsbildende Schulen, Grone Schulen, die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg, die „bbf sustain GmbH“ und der Verein „pro:connect“.

Aufgeteilt auf seine Salons „Arto Team“, „Top Hair“, „C.U.T.“ und „City Salon“ hat das Unternehmen in diesem Jahr 25 neue Azubis eingestellt, davon 14 mit ausländischen Wurzeln. Einer von ihnen ist Mohammed Juma. Über die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer im Projekt „Ihafa“ (Integrationsprojekt Handwerkliche Ausbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber) hatte das Arto Team den Syrer kennengelernt. Zunächst absolvierte er ein neunmonatiges Praktikum, bei dem er seine Leidenschaft zum Friseurhandwerk entdeckte. „Durch seine Lernbereitschaft und Freude an der Arbeit wurde Mohammed bei den Kunden und dem Team sehr gut angenommen und so war es uns möglich, ihm eine Ausbildungsstelle anzubieten“, erläutert Heller.

Bei der HWK bekomme Juma Förderung durch Sprachkurse und fachtheoretische Nachhilfe. Zudem unterstützen ihn Mitarbeiter von Arto Team bei vielen privaten Anliegen. „Durch das gute Abschneiden unserer ausländischen Azubis sehen wir die Motivation, trotz aller Schwierigkeiten, die Aufnahme und Integration dieser Mitarbeiter weiterzuführen“, sagt Heller.

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041
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