Stuttgart - Das Aktienpaket des früheren Autopatriarchen Ferdinand Piëch geht zum großen Teil an seinen jüngeren Bruder, Hans Michel Piëch. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, dass der 75-Jährige und seine Familie künftig 25,1 Prozent an der VW-Dachgesellschaft Porsche SE halten. Damit verfügt er über eine Sperrminorität in der Holding, die die Mehrheit der Stimmrechte am Autobauer VW hält. Der Verkauf war am Montag bekanntgegeben worden. Die Nachfahren von Firmengründer Ferdinand Porsche teilen sich in zwei Stränge auf: die Porsches und die Piëchs. Eine Balance zwischen diesen Familiengruppen gilt als wichtig. Ferdinand (79) und Hans Michel Piëch hielten bisher je 14,7 Prozent (Börsenwert 1,1 Milliarden Euro), gemeinsam lagen sie oberhalb der 25-Prozent-Schwelle zur Sperrminorität.
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
