Hamburg/Paris - Die Piraterie auf See macht der internationalen Schifffahrt wieder stärker zu schaffen. Nach einem stetigen Rückgang sei die Zahl der Angriffe weltweit im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Zehntel gestiegen. Das teilte das Schifffahrtsbüro (IMB) der Internationalen Handelskammer (ICC) am Dienstag in Paris mit. Das Büro registrierte seit Jahresbeginn 54 Piratenangriffe und bewaffnete Überfälle. Mehr als die Hälfte passierte vor den Küsten Südostasiens. Dabei wurden 140 Geiseln genommen, dreimal so viele wie ein Jahr zuvor. Von 13 angegriffen Seeleuten wurden demnach drei verletzt.